Donnerstag, 10. Dezember 2015

Advent mit Charles Dickens

Tag 10

Die Häuser erschienen schwarz...

Die Häuser erschienen schwarz und due Fenster noch schwärzer, verglichen mit der faltenlosen, weißen Schneedecke auf den Dächern und dem scmutzigeren Schnee auf den Straßen. Dort war er von den schweren Rädern der Wagen und Karren in die tiefe Furchen gepflügt; Furchen, die sich hundert- und aberhundertmal kreuzten, wo eine Straße abging, und die in dem dicken, gelben Schmutz und halb erstarrten Wasser labyrinthische Gerinnsel bildeten. Der Himmel war trübe, und selbst die kürzesten Straßen schienen sich in einem dicken Nebel zu verlieren, dessen schwerer Teil in einem rußigen Regen niederfielen, als hätten alle Essen von England sich auf einmal entzündet und qualmen jetzt nach Herzenslust. Es war der ganzen Umgebung nichts Heiteres, und doc lag etwas in der Luft, was die klarste Sommerluft und die hellste Sommersonne nicht hätten verbreiten können. Denn die Leute, die den Schnee von den Dächern schaufelten, waren lustig und mutwilliger Laune. Sie riefen von den Dächern einander zu und wechselten dann und wann einen Schneeball -  ein Pfeil, der harmloser war als manches Wort - und lachten herzlich, wenn er traf, und nicht minder herzlich, wenn er fehlging.