Freitag, 15. April 2016

Interview mit Nathan Marus


Hallo,
mein Name ist Nathan Marus. Ich bin 38 Jahre alt, stolzer Vater eines fünfjährigen Sohnes und arbeite als Chemielehrer an einer Berufsschule. Ich bin eine Couchpotatoe! Ich habe kein Sixpack, ernähre mich nicht Bio oder vegetarisch. Ich rauche nicht und trinke kaum Alkohol! Nein, ich kiffe auch nicht, obwohl das bestimmt einiges erleichtern würde. Ich schnarche nachts gern mal und die neuen Star Wars Filme finde ich grottenschlecht! Auf dem Klo lese ich gerne und bekomme deswegen manchmal Ärger von meiner Frau, weil ich nicht wieder zurückkomme. Hobbies habe ich leider kaum…da ich alle Zeit zum Schreiben brauche…denn ich bin ein Indieautor und deswegen schreibe ich gerade diese kleine Vorstellung…oh…ich sehe natürlich unheimlich gut aus!
Debütroman?
Mein erstes …( und bis jetzt einziges) Buch ist „Die Träne des Fressers“ und ehe ihr fragt, ja, der Titel ist merkwürdig, aber er passt! ;)
Was reizt mich an dem Genre Fantasy?
Krimis finde ich doof…das ist doch immer das gleiche! Historische Romane bin ich zu faul für, weil man da endlos recherchieren muss. Thriller…sind mir ein bisschen zu sehr wie Krimis und außerdem muss es nicht unbedingt supergrausam sein. Liebesroman…oder noch besser ein so genanntes Bummsbuch, da müsste ich ständig wie ein pubertierender  Vierzehnjähriger grinsen, obwohl den Liebesroman könnte ich mir noch vorstellen…hätte dann aber kein Happy-End.
Finde ich es schwer klare Abgrenzungen zu finden?
Klare Abgrenzungen interessieren mich natürlich herzlich wenig. Man setzt sich ja nicht hin und überlegt, dass man nun einen High-Fantasy-Roman mit Anleihen eines philosophischen Psychothrillers und Romantasy-Elementen schreiben will, sondern man schreibt einfach die Geschichte, die einem unter den Fingern brennt…nur hinterher muss man eben für die Leser überlegen, was man da eigentlich geschrieben hat, damit bestimmte Erwartungen erfüllt werden.
Wie bin ich zum Schreiben gekommen?
Ich bin in mein Arbeitszimmer gegangen. Da stand ein PC. Eingeschaltet. Tastatur in die Hand genommen. Los gings! ;) Tatsächlich habe ich einfach nur angefangen eine Geschichte zu schreiben ohne irgendwelche Hintergedanken. Später habe ich erst gemerkt, dass es das Potential für ein richtiges Buch hat. Ich empfinde mich übrigens noch immer als Hobbyautor!
Woher klaust du die Ideen für deine Geschichten?
Wahrscheinlich wie die anderen auch! Ich muss dazu sagen, dass die Geschichte aus einem eigens kreierten Rollenspiel stammt  und das ganze Universum schon seit Jahren besteht. Die besten Ideen kommen einem übrigens beim Bus oder Zugfahren und ich versuche, nicht allzu viele Stereotypen zu bedienen. Manchmal sind diese natürlich ganz nett, weil man dann Leser aufs Glatteis führen kann oder  weil diese behaglich sind wie ein alter Schuh.
Aktuelles Projekt?
Band 2 von DTDF „Dunkle Königin“. Der zweite Teil ist eine viel größere Herausforderung als Band eins. Die Welten sind komplizierter, die Erwartungen größer und teilweise ist man nun auch eingeschränkter im Handlungsspielraum der Geschichte! Aber es macht Spaß!
Sammelleidenschaft:
Ich sammele Verschwörungstheorien und selbstgeschriebene Bücher! Ich hoffe noch einiges dazustellen zu dürfen! ;)
Treibst du Sport?
Nochmal…NEIN!...Ich bin einfach zu faul und werde bestimmt an Diabetes sterben!
Haustiere?
Ich habe seit einem Tag einen Wellensittich namens Rüdiger…zählt mein Sohn?
Was würdest du mit einer Million Euro machen?
Ich wohne im Großraum Stuttgart…das reicht ja gerade mal für ein Haus!...Also dann würde ich zehn Prozent spenden und vom Rest ein Haus kaufen…so richtig langweilig…ich bin aber kein Schwabe!
Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
Also, wenn ich welche hätte, dann würden sie sagen, dass ich kommunikativ bin, gut aussehend, kreativ, humorvoll bis sarkastisch!
Und Feinde?
Kann die Fresse nicht halten, hässlich, langweilig, beleidigend!
Kaffee oder Tee?
Ich trink das, was da ist!
Lieblingsort?
Jede heiße Dusche auf diesem Planeten!
Mein erstes selbstgelesenes Buch?
Also außer den üblichen Kinderbüchern? Das waren irgendwelche grauenhaften Science-Fiction Romane aus den 70ern! Aber ich kann mich nicht an den Titel erinnern.
Letztes Buch?
Die Artus-Trilogie von Bernard Cornwell
Aktuell?
Zeitenwandel: Erinnerungen von Katja Fischer

Welches Buch hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Die Bibel! Jetzt kommt der Teil für den mich viele verrückt halten werden, weil ich glaube, dass sie die Wahrheit ist!
Lebensmotto?
Jesus ist meine Hoffnung! Selbst, wenn viele das lächerlich finden.
Gibt es  eine Figur aus deinem Buch mit der Du dich liebend gern mal auf einen Kaffee treffen würdest?
Schwierig…bei vielen würde ich um mein Leben fürchten, aber ich glaube, dass man die interessantesten Gespräche mit Belazael führen kann, der sich ja selbst auch als Philosoph betrachtet.
Welche Frage wolltest du schon immer mal gestellt bekommen?
Also diese ist es bestimmt nicht! Mal nachdenken… Natürlich etwas, was mein Ego kratzt und gleichzeitig eine Feststellung beinhaltet: „Warum ist dein Buch so verdammt gut?“
Persönliches Blabla:
Danke an jeden Leser, der das Buch gelesen hat und eine Reise durch mein seltsames Gehirn gemacht hat! KNUUUUUTSCH!