Montag, 31. Oktober 2016

Blogtour "Liebe ist kein Duett"

Wie wir Euch ja bereits am Freitag angekündigt haben, nehmen die Nicht-ohne-Buch-Mädels an der Blogtour zum Roman "Liebe ist kein Duett" teil. Die Autorin Heike Fröhling kennt ihr vielleicht schon, denn wir hatten sie vor einigen Monaten bereits interviewt. Deshalb freuen wir uns sehr, Euch ihr neues Buch im Rahmen dieser Aktion präsentieren zu können. 



Ein winziger Augenblick, ein unachtsamer Moment im Leben eines Menschen, der einfach alles verändert!

Caro ist mit Zwillingen schwanger, als ihr Mann durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt. 

Vier Jahre später kämpft sich die junge Frau mit ihren beiden Jungs tapfer durch den Alltag. Das Geld wird knapp und Caro beschließt wieder zu arbeiten.
So läuft Carolin tapfer ihre Runden im Hamsterrad und versucht den Spagat zwischen Kindern und Beruf zu meistern. Keine leichte Aufgabe. 

Zum Träumen bleibt da wenig Zeit. 
Nachdem die Kinder im Bett sind, die Waschmaschine nebenbei im Dreivierteltakt rumpelt, kommt sie endlich zur Ruhe. Dann hört sie im Radio dieses Lied, das so wunderbar zu Ihrer Lebenssituation passt. Sie dreht sie Lautstärke hoch, lauscht den Tönen von Max Giesinger...Wenn sie tanzt...



Tanzt mit uns! 

"...Ganz normale 50 Stunden-Woche, heimkommen und erst einmal für die Kleinen kochen. Ist für mich ja kein Problem, weil die Kids für mich an erster Stelle stehen..."

Ich kenne das Gefühl sehr gut, sagt Patno von den "Nichtohnebuch-Mädels". Zwar habe ich nicht wie unsere Heldin aus dem Buch den Mann verloren, aber ich bin voll berufstätig und habe zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren. Obwohl mich mein Mann sehr unterstützt, gibt es keine Verschnaufpause. Wenn ich von der Arbeit komme, belagern mich meine Kinder sofort. "Dienstleistungsunternehmen "Eltern" gefragt! Hausaufgaben kontrollieren, die Tochter zum Reiten bringen, für den Sohn einen Kuchen für die Halloween-Party in der Kita backen...usw. Zum Abendbrot ist Stulle absolut mega-out. Etwas Warmes braucht der Mensch! 

Ja, manchmal frag ich mich auch, wie's gelaufen wäre, ohne Kinder. 

Aber wenn ich dann in die glücklichen Gesichter meiner Beiden sehe, wie sie immer neue Hürden ihres Lebens auch ohne mich meistern, bin ich sehr stolz und glücklich.

So kann ich aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen, wie es Caro, unserer Protagonistin aus "Liebe ist kein Duett" geht.
Wahrscheinlich geht es auch vielen von Euch so. Schreibt uns doch gern einen Kommentar, wie Ihr Beruf und Familie unter einen Hut bekommt. Wie sind gespannt! 

Letzte Woche auf der Frankfurter Buchmesse habe ich die Autorin getroffen und sie nach den Hintergründen für die Entstehung dieses Buches gefragt. Und das hat Heike geantwortet :

Es ist ja ein Manuskript, das ich vor rund sieben Jahren geschrieben habe. Anfangs hatte ich gedacht, ich würde es etwas umschreiben, anpassen, gerade weil die Geschichte ja schon einmal einen Vertrag bekommen hatte. Doch an diesem Buch habe ich gemerkt, dass es nicht funktioniert. In der Vorversion habe ich die Vergangenheit von Carolin mit Sebastian deutlich kürzer gehalten, damals aus Sorge, es würde die Liebesgeschichte sprengen. Während ich umschrieb, wurde mir klar, dass aber dieses Ereignis Carolins Leben mehr bestimmt als alles andere und es sich nicht in ein paar Sätzen abhandeln lässt. Denn ohne diese Erfahrung … wären Carolin und Patrick wahrscheinlich sehr zügig zusammen gekommen … wäre Carolin nicht diejenige, die sie geworden ist … gäbe es auch diese innere Zerrissenheit bei Carolin nicht … hätte Simon sie auch nicht so begeistern können mit gerade der Spontaneität, der Unbeschwertheit und auch Impulsivität. Er ist ein Stück weit die Verbindung zu ihrem früheren Leben, was sie vor den Kindern mit Sebastian gehabt hat. Gerade dadurch weckt er ihre Sehnsucht und bringt sie zum Träumen.
Durch all die Änderungen ist aus der reinen Liebesgeschichte ein Genremix geworden, auch wenn die Liebesgeschichte noch immer den größten Teil einnimmt. Doch die Elemente der Trauer und auch die Innerlichkeit habe ich früher so nicht mit reingenommen, weil ich mehr an den klassischen Vorgaben orientiert war. Auch in der Sprache her bin ich inzwischen „extremer“ geworden, es gibt deutlich mehr längere Sätze und auch deutlich mehr kürzere.
Inzwischen sind meine eigenen Kinder größer geworden, sie sind 10,12 und 14 Jahre alt, aber die Erinnerung an damals ist noch sehr präsent und ich habe es sehr genossen, dieses Buch für mich als eine Art persönliche Zeitreise zu schreiben.

P.S. Wir haben Euer Interesse geweckt? Dann freuen wir uns, wenn ihr der Blogtour weiter folgt. Schaut morgen bei https://www.facebook.com/renasbuchblog vorbei.

Beachtet bitte auch das Gewinnspiel zur Blogtour welches am 5.11. hier startet.
dass sie alles
Hilfestellung zum Gewinnspiel: Ihr sucht den nächsten Teil der Schnitzeljagd? Klickt auf die kleine Schrift unter dem Bild.