Mittwoch, 5. Oktober 2016

Exklusives Interview mit Bele aus "Jaspers letzter Flirt"






Für Leseratten und Nordseekrimi-Fans: Spannend, emotional, humorvoll – und bis 1. November für 2,50 € …



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Heute stellen wir Euch Bele vor, eine der Hauptpersonen aus dem Amrum-Krimi „Jaspers letzter Flirt“ mit den Kommissaren Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenmeer.

Bele, Du hast eine schwere Zeit hinter dir – gleich zwei Schicksalsschläge so kurz hintereinander. Schön, dass Du uns trotzdem für ein kurzes Interview zur Verfügung stehst.
Herzlich gern, auch wenn die Erinnerung an das, was geschehen ist, noch immer ganz schön wehtut.
Verständlich! – Nicht jede Frau steht auf Männer wie Jasper. Was hat dich an ihm so gereizt?
Bei unserer ersten Begegnung war es wohl die Faszination des Augenblicks. Jasper hatte diese Ausstrahlung von Freiheit und Unbeschwertheit. Genau das, was meinem Mann fehlte. Später hatte ich den Eindruck, Jasper mit seiner zupackenden Art ist der ideale Partner für meinen Neuanfang auf der wunderschönen Nordseeinsel Amrum.
Kann man sagen, dass Dir zum Zeitpunkt deiner zweiten Begegnung mit Jasper ein wenig der Realitätssinn gefehlt hat?
Auf jeden Fall! Ich war unendlich blauäugig. Als Mutter dreier Kinder und Inhaberin einer großen Gärtnerei hab ich immer mit beiden Beinen im Leben gestanden. Aber nach all den Jahren in meiner sehr schwierigen Ehe hab ich nur noch davon geträumt, mit einem fröhlichen, optimistischen Menschen eine romantische Liebe zu erleben.
Ihr Nordfriesen seid doch sonst nicht gerade für Romantik bekannt?
(lacht) Das stimmt. Das eher raue Klima und die karge Landschaft sind nicht die typische Kulisse für romantische Lovestorys.
Ilka, Deine beste Freundin, hat versucht, Dich zu warnen.
Oh Gott, ja. Und ich war leider blind und taub. Schlimm, dass es dann so kommen musste …
Als  Kommissar Zander dich im Zuge der Ermittlungen aufgesucht hat, warst Du nicht begeistert. Was ging da in dir vor?
Zunächst einmal ist es ja immer ein ungutes Gefühl, wenn plötzlich ein Kripobeamter vor der Tür steht und Fragen stellt. Arne Zander bohrte dann in meinem Privatleben herum. Ich fand, das ging ihn nichts an. Und letztlich wollte ich natürlich niemanden durch unbedachte Aussagen in die Sache hineinziehen.
Hattest du da schon einen konkreten Verdacht, wer das Attentat auf Jasper verübt haben könnte?
Ja, aber ich lag mit meiner Vermutung völlig daneben.
Vielleicht ein Trost für Dich: Vielen anderen ging es ähnlich. – Für dein weiteres Leben auf Amrum wünschen wir dir alles Gute!
Vielen Dank! Ich wünsche Euren Lesern spannende Stunden mit Jaspers Geschichte, die ja auch ein Stück weit meine ist.