Mittwoch, 16. November 2016

Aschenputtel sucht ihren Prinz

 Die Grundidee ist wirklich gut, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen


 
  • Taschenbuch: 110 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (16. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1512212652
  • ISBN-13: 978-1512212655
  • GENRE: Liebesroman
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INHALT:

Bine sucht ihren Mr. Right - sie möchte endlich einen Mann, heiraten und Kinder bekommen.
Als Bine wieder einmal ihr Lieblingsmärchen „Aschenputtel“ liest, kommt ihr die Idee. Sie beschließt, das Aschenputtel-Prinzip umzudrehen und kauft zwei Eheringe.vDenn  Bine ist sich sicher, dass der zweite Ring genau auf den Finger von ihrem Prinzen passt.
Aber die Suche gestaltet sich gar nicht so einfach, denn auch die Online-Partnervermittlungsagentur hat nicht den richtigen Mann für sie. Bine muss auf so einige Frösche treffen, bis sie wohl endlich ihren Prinzen findet.
Und dann trifft sie Jean, ganz unverhofft und ohne Partnervermittlung! Ob ihm der zweite Ring passt?
 

MEINUNG:

Das Buch ist mit 110 Seiten recht dünn, aber die Schrift ist so klein, dass man sich erst einmal daran gewöhnen muss. Eine etwas größere Schrift wäre besser gewesen. Aber das ist leider nur ein Kritikpunkt von vielen.
Für die junge Autorin Melissa Galldony tut es mir wirklich leid, hat sie doch bestimmt ihr ganzes Herzblut in diesen Roman gesteckt.
Aber leider bleibt die Geschichte sehr blass. Bine ist zwar auf der Suche nach ihrem Mr. Right und tritt von einem Fettnäpfchen ins Nächste, aber einen wirklich roten Faden kann ich nicht finden. Der Roman ist in einer Art Erzählstil/Tagebuch geschrieben, was ich vorher nicht wusste. Es fehlen die Dialoge, damit der Roman lebendig wird. Man wird mit der Protoganistin einfach nicht warm.
Das Bine wirklich so naiv ist und eine Pechsträhne nach der nächsten hat, hat mich irgendwann nur noch genervt. Ich finde es normalerweise nicht schlecht, wenn nicht immer alles glatt läuft, das lockert eine Geschichte ja eigentlich auf. Aber hier war es einfach zu viel.

FAZIT:

Eine wirklich gute Idee, die in diesem Roman leider nicht umgesetzt wurde. Die Geschichte wurde in einem Turbogang erzählt, dass einem schwindelig wurde. Auch die vielen Missgeschicke waren nicht mehr lustig, sondern zum Schluss einfach nur noch nervig.
Es tut mir wirklich leid, aber mehr als einen Stern kann ich nicht geben.