Mittwoch, 16. November 2016

Einmal lieben geht noch

von Rachel Corenblit




  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (12. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328100083
  • ISBN-13: 978-3328100089


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Lucie ist Single und ihre Ausbeute bisher war eher mangelhaft. Sie versucht immer wieder den Mann fürs Leben aufzugabeln, was sich leider als nicht ganz so einfach herausstellt. Sie lässt keine Situation ungenutzt, seien es die Väter von Schülern, Flirten an der Tiefkühltheke oder auch im Schwimmbad. Ein Buch über vermasselte Dates in einer knapp 200 Seiten langen Lektüre.

Ich hatte mich anhand des Klappentextes und des Covers sehr auf das Buch gefreut und dachte mit den knapp 200 Seiten ist es ein super Buch für Zwischendurch, das mit etwas Witz und Leichtigkeit die Suche nach dem richtigen Mann beschreibt. Doch weit gefehlt.
Lucie war oberflächlich, pessimistisch und hat ein schreckliches Bild von Männern. Die Verzweiflung ist ihr voll und ganz anzumerken und zieht sich auch durch das Buch.
So erfährt man, was es alles für „schlechte“ Männer gibt und was sie alles falsch machen, warum sie es einfach nicht wert sind, der Mann fürs Leben zu sein.
Der Schreibstil war für mich platt, ohne Emotionen und wartet damit auf, warum man die Finger von den unterschiedlichen Typ Männern lassen sollte.
Ich fand Lucie hat in diesem Buch keine Entwicklung durchgemacht und ich war immer genervter von ihr. So viel Pessimismus finde ich echt schrecklich und wenn es in diesem Buch um Humor gegangen sein soll, dann hat sich mir dieser nicht erschlossen.
Für mich waren die Kapitel eher eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die Situationen an unterschiedlichen Orten beschreiben. Es kam für mich als Leser keine richtige Handlung auf und fesseln konnte mich das Buch mit seiner Schwermütigkeit überhaupt nicht, so dass ich es dann auch abgebrochen habe.

Für mich kein Lesehighlight, es ist eine ernüchternde Geschichte über Singles zwischen 30 und 40, die mich nicht begeistern konnte.