Sonntag, 4. Dezember 2016

Wir wünschen euch einen schönen 2. Advent

Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,
für die Kraft und für den Glauben,
für Vernunft und für die Achtung,
und für die weißen Friedenstauben.



Jedes Jahr am 1. Dezember ist es endlich so weit. Die Kinder und so manch Erwachsener freut sich vorher schon darauf, endlich das 1. Türchen öffnen zu dürfen.
Was gibt es schöneres als die letzten 24. Tage bis Weihnachten mit einem Adventskalender zu versüßen. Bei uns gibt es seit letztem Jahr auch immer ein Buch, dass uns diese Tage verkürzt.

Mit meinem Sohn lese ich gerade einen „Weihnachtskrimi“ und für mich habe ich das Buch „Philipps letztes Geschenk“ ausgewählt. Dieses kleine Büchlein bittet sich sehr gut an, da es genau 24 Kapitel hat. Aber ich muss sagen, es fällt unwahrscheinlich schwer, wirklich nach dem Kapitel aufzuhören. ;-)



Aber welche Bedeutung hat eigentlich so ein Adventskalender?



Er soll uns natürlich die Wartezeit und die Vorfreude auf das schönste Fest im Jahr verkürzen.

Wenn man einmal bei Wikipedia liest, gab es den ersten Kalender im Jahre 1903. Gerhard Lang brachte einen Kalender mit 24 Bildern auf den Markt. Diese Bilder befanden sich auf einem Bogen, die man ausschneiden konnte, um sie dann auf einem weiterem Bogen aufzukleben. 1930 gab es dann den ersten Bilderkalender mit Türchen.



Es gab aber auch die Variante mit Kreidestrichen. Hier wurden 24 Kreidestriche an eine Wand oder Türe gemalt und das Kind durfte jeden Tag einen Strich wegwischen. Ich persönlich finde dann den Kalender mit den Bildchen doch schöner. Die Kreidestriche erinnern mich zu viel an ein Gefängnis. ;-)



Vielleicht kennt auch der ein oder andere die Weihnachtskerze. Diese Kerze hat die Zahlen 1 -24 und darf jeden Tag ein kleines Stück weiter abbrennen. Die Kerze war besonders währen der Zeit des Nationalsozialismus verbreitet, und ist heute noch eine skandinavische Tradition.



Sehr schön fand ich die Idee, jeden Tag einen Strohhalm in eine Krippe zu legen. Das war in vielen katholischen Haushalten Brauch.



In der heutigen Zeit gibt es wirklich viele Arten sich auf Weihnachten vorzubereiten und die Vorfreude zu wecken. So gibt es im Internet z.B. viele virtuelle Adventskalender, oder in vielen Dörfern findet man den bewegten Kalender, wo jeden Tag ein geschmücktes Fenster eines Hauses entdeckt werden kann.



Und nun wüssten wir gerne von Euch, wie Euer Kalender aussieht. Habt als Erwachsener auch einen, oder nur eure Kinder? Oder gibt es bei Euch vielleicht auch einen bestimmten Brauch mit dem ihr die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt?