Samstag, 4. März 2017

Buchpremiere von Schwert und Krone - Meister der Täuschung


 

Dass wir buchverrückt sind, haben wir Euch ja schon 1-2 mal bewiesen und natürlich haben wir auch Lieblingsautoren. Mein (Hasis) Steckenpferd sind seit jeher historische Romane und als waschechte Dresdnerin bin ich ein Fan von Sabine Ebert. Ihre Hebammen-Saga spielt in Freiberg und Meißen – beide Städte sind nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Ich war zu fast jeder ihrer Buchpremieren (ihr könnt das an den Autogrammen auf den Covern sehen) und bin deshalb der Verlagsgruppe Droemer Knauer sehr dankbar, dass ich auch heute bei der Matinee zu Sabine Eberts neuem Buch „Schwert und Krone: Meister der Täuschung“ dabei sein durfte. Sogar auf einem Presseplatz in 2. Reihe (direkt neben der Sächsischen Zeitung)!!!

Diese Premieren sind immer etwas ganz Besonderes: Im historischen Rahmen (heute in der Großen Hofstube derAlbrechtsburg Meißen) und begleitet von Darstellern der IG Mark Meißen 1200 sind sie ein echtes Erlebnis – oder wie die Lektorin Steffi Reimann sagte „ganz großes Kino“. Sabine Ebert hatte sich diesen Ort gewünscht, weil sie sich ihm seit Jahren nicht nur durch ihre Bücher verbunden fühlt. Und so liest sie auch nicht einfach nur aus ihrem neuen Buch vor, sondern erzählt auch etwas zu den Irrtümern, was die Gewänder und Wohnsituationen damals angeht und wie ein Schwertkampf wirklich ablief – die Filmvarianten heute haben nämlich nichts mit der Realität gemein. Die Kämpfe dauerten in der Regel nur 1-2 Minuten und es ging meist eher darum, eine hochranginge Geisel zu nehmen um Lösegeld für sie zu bekommen, als zu töten.
Illustriert wurde das durch die schon erwähnte IG Mark Meißen, welche die Gewandung und auch Schaukämpfe vorführte – ein Gänsehauterlebnis in diesem historischen Ambiente, und das nicht nur wegen der eisigen Temperaturen in der Burg. So ein Kettenhemd wiegt übrigens allein 15 kg, die gesamte Ausrüstung 20-25 kg ...

Natürlich hat Sabine Ebert auch 3 Schlüsselszenen aus dem Buch vorgelesen, welches den Auftakt zu einer neuen Serie rund um die Barbarossa-Ära bildet (meine Rezension dazu findet ihr hier) und zu 90 % auf realen Personen und Ereignissen beruht. Für die Fans der Hebammensaga und aufmerksame Leser hat sie sogar Bezüge und Protagonisten selbiger eingebaut.
Bei der anschließenden Signierstunde hat sie mir noch verraten, dass es mindestens 7, vielleicht sogar 10 Bände werden, bis die Geschichte abgeschlossen ist.

Falls ihr je in den Genuss einer Lesung kommen könnt, egal ob ihr schon ein Fan seit oder nicht, schaut sie Euch an, es ist wirklich ein Erlebnis!

Video mit den schönsten Bildern.