Freitag, 3. März 2017

Interview mit Buddy

© Christian Manthey

Heute erscheint (endlich) Ulrike Buschs neuer Krimi "Tod am Deich" und wir durften ganz exklusiv den heimlichen Star des Buches - Buddy - interviewen.

Moin, Buddy. Schön, dass du dich aus Deinem Körbchen am Kamin von Onkel Friedos Wohnstube hast locken lassen, um uns ein paar Fragen zu beantworten!
Buddy: Klar doch! Ich freue ich, dass auch ein Vierbeiner mal auf einem Blog zu Wort kommt.
Vor drei Jahren haben Kriminalhauptkommissar Tammo Anders und sein Onkel Frido dich in ihre Männer-WG in Fridos romantischem Friesenhaus in Greetsiel aufgenommen. Wie hast Du Dich gefühlt, als Tammo plötzlich mit einem Frauchen nach Hause kam?
Buddy (schnauft):  Also, im ersten Moment konnte ich ein Jaulen gerade noch unterdrücken. Aber dann … Ich hatte die Dame ja schon draußen auf dem Deich kennengelernt, und da war sie mir gleich sympathisch erschienen. Als sie es sich dann im Wohnzimmer bequem machte, dachte ich: Warum eigentlich nicht?
Du zögerst aber doch ein bisschen, wenn du davon erzählst?
Buddy: Na ja, Fenna macht es sich immer ausgerechnet auf meinem Platz auf dem Sofa bequem. Aber okay. Sie krault mich gern, wenn ich mich zu ihr lege.
Die Gangsterjagd zusammen mit deinem Freund, Polizeihund Rambo, die war doch sicher aufregend. Hattest Du keine Angst?
Buddy: Ehrlich gesagt, hab ich im ersten Moment gar nicht kapiert, was da abging. Ich wollte ja nur spielen. Ich sah Rambo, wie er über die Wiese hechtete, und hab mich auf ein wildes Wettrennen gefreut. Erst als er die Zähne fletschte und diesem Kerl ans Hosenbein ging, hab ich verstanden, was angesagt war. Dass ich ihn dann bei seinem Job unterstützt hab, war Ehrensache. Ich konnte doch nicht einfach den Schwanz einziehen und mich vom Acker machen.
Wie siehst du die Sache mit deinem Herrchen und seiner Kollegin: Wird sie eines Tages bei euch einziehen?
Buddy: Hm, von mir aus. Ich weiß allerdings nicht, wie Onkel Frido dazu steht.
Und umgekehrt: Würdest du mit deinem Herrchen zu dessen Kollegin ziehen?
Buddy:  ‘Tschuldigung, aber diese Frage führt zu weit.  Darüber möchte ich mich in der Öffentlichkeit nicht äußern. Nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Das verstehen wir natürlich. Wie sieht es denn mit deinem Einsatz in Polizeiaktionen aus? Können die Leser damit rechnen, dass du in Zukunft wieder mitmischst?
Buddy: Mit mir muss man grundsätzlich immer rechnen. Eins ist klar: Wenn mein Freund Rambo mich braucht, bin ich da.
Vielen Dank für dieses Interview, lieber Buddy!
Buddy: Gerne doch. Danke für das Leckerli und ein herzliches Wuff an alle Leser!

Vielen Dank an dieser Stelle an den Fotografen Christian Manthey für das tolle Portraitfoto.