Dienstag, 2. Oktober 2018

Die Welt wie wir sie kannten


Autor: Susan Beth Pfeffer

Seiten: 409

Genre: Dystopie

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58218-8

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Klappentext:

Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?

Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?

Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.

Eigene Meinung:

Die Welt wie wir sie kannten ist der erste Band einer Trilogie. Der Start in das Buch war echt gelungen. Man steigt sofort in das Geschehen ein und lernt die Protagonisten kennen. Es wird aus der Sicht von Miranda erzählt, die das Geschehen in einem Tagebuch festhält – und so ist das Buch auch aufgebaut.

Als der Asteroid in den Mond einschlug dachte ich mir nur – Okay, und was jetzt? Zu dem Zeitpunkt schoss der Spannungsbogen nach oben und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es regt sehr zum Nachdenken an. Ich habe mich ständig gefragt, wie ich handeln würde. Wie würde ich mich fühlen? Auf vieles wusste ich keine Antwort. Nach einer gewissen Zeit ist der Spannungsbogen immer mehr abgeklungen und es wurde leider sehr eintönig und langatmig. Das fand ich sehr schade, da der Anfang sehr vielversprechend war. Es gab kaum noch Entwicklung und man hat nicht mehr alzuviel erfahren, was in der Welt noch weiter passiert ist. Eher erfährt man viel über Miranda und ihre Familie und begleitet sie durch die schwere Zeit.

Miranda fand ich stellenweise sehr egoistisch und empfand sie als trotziges Kleinkind. Manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und fand sie eher unrealistisch. Deshalb wurde es auch anstrengend für mich, weiter zu lesen.

Leider konnte mich nicht das komplette Buch überzeugen. Es ist auf jeden Fall Geschmackssache, mir hat dieses Eintönige und zu wenig Entwicklung in der Story nicht so zugesagt. Dennoch möchte ich der Trilogie eine Chance geben und hoffe das Band zwei mir mehr zusagt. 3 von 5 Sternen.

Buch Zitate:

„Wenn das die Welt ist, wie sie von jetzt an sein soll, dann kann ich nur hoffen, dass sie bald untergeht.“ Seite 127 

„Vielleicht mache ich mir falsche Hoffnungen. Aber lieber falsche Hoffnungen als gar keine mehr. So kann ich wenigstens noch lächeln.“ Seite 260

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