Montag, 11. September 2017

Die Kinder von Wulf Dorn









Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (4. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270940
ISBN-13: 978-3453270947
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,2 x 20,8 cm




Klappentext:

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Kurze Anmerkung:
Dies ist meine erste Rezension, bei der ich den Klappentext angebe statt meine eigenen Worte niederzuschreiben um zu erzählen, um was es in einem Buch geht. 
Lange habe ich überlegt, wie ich die Geschichte beschreiben soll - vergebens. Ich kann dieses Buch inhaltlich nicht wiedergeben, ohne zu verraten worauf die Geschichte hinaus läuft... 
Man liest eigentlich die kompletten letzten Tage von Laura Schrader als Rückblick, nichts passiert und doch passiert so viel. 
Es gibt keine wirklichen action- oder spannungsreichen Szenen und dennoch ist die Spannung aufgrund des wirklich guten Schreibstils von Anfang an da, man muss einfach weiter lesen, weil man wissen will, was passiert. Man will die Geschichte von Laura Schrader verstehen. 
Der Charakter die Protagonistin Laura Schrader war gut dargestellt, wie sie vor alle den Ereignissen war und auch ihre Art danach. 
Über den Psychologen Robert Winter kann ich persönlich nicht viel sagen, er wurde mir zu wenig beschrieben, um ein "Gespür" für ihn zu bekommen. Er ist zwar nicht die Hauptperson, aber dennoch eine sehr zentrale. Daher finde ich es schade, dass er so wenig "präsent" ist. 

Meine Meinung:
Die Kinder von Wulf Dorn ist für mich unbeschreiblich. Nicht unbeschreiblich gut oder schlecht, sondern einfach nur unbeschreiblich. 
Ein Buch, bei dem ich bis zur gut 270. Seite nicht wusste, was da eigentlich vor sich geht, um dann sehr verschreckt zu sein, als ich endlich wusste, was genau passiert ist. 
Allerdings finde ich, dass das Buch aufgrund der Geschichte doch eher in das Genre "Horror" fällt, auch wenn es auf der psychologischen Ebene mehr als unter die Haut geht.

Fazit:
Ein Buch, welches ich definitiv weiter empfehlen kann.
4 von 5 Sternen