Montag, 29. Oktober 2018

Boy2Girl

von Terence Blacker






  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (11. Dezember 2017)
  • ISBN-13: 978-3407789730
  • empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre






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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!


Matts Leben in London wird erschüttert, als seine Eltern den Cousin Sam aus den USA bei sich aufnehmen. Sam ist 13, wie Matt, aber völlig anders und anstrengend. Matt und seine Freunde überlegen, wie sie ihn etwas in seine Schranken weisen können und denken sich eine ganz besondere Mutprobe aus. Sam soll sich in der ersten Woche als Mädchen in der Schule vorstellen. Er nimmt die Mutprobe nicht nur an, nein er besteht sie auch mit Bravour. Dann taucht sein krimineller Vater in London auf, wie gut, dass Sam jetzt weiß, wer er sein will!

Boy2Girl erzählt die Geschichte von Sam, der nach dem Tod seiner Mutter bei seiner Tante unterkommt. Doch fügt er sich nicht wirklich ein und Matt denkt, durch die Mutprobe könnte er ihn in seine Schranken weisen. Matt geht völlig in seiner Rolle auf und bringt frischen Wind in die Schule. Auch bei den Mädchen kommt er gut an und schon bald ist er bei ihnen integriert. Doch dann kommt alles anders, denn es steht eine Erbschaft an und sein Vater taucht auch noch auf.
Die Geschichte ist aus den vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben, doch leider fehlt gerade die Sicht von Sam, der die eigentliche Hauptperson ist. Der Wechsel war auch sehr häufig und gerade zu Beginn musste ich oft kurz überlegen, wer jetzt gerade an der Reihe war. Hier wäre eine kurze Auflistung mit einem Satz super. Gut gelungen war die jugendliche Sprache, aber auch die der Erwachsenen wurde gut getroffen.
Die Story selbst war schnell zu lesen, hatte interessante Aspekte, die ins Buch aufgenommen wurden. Die unterschiedlichen Eigenarten und Probleme der Mädels und Jungs wurden sehr authentisch dargestellt und man konnte die Sichtweisen gut verstehen.
Das Ende war etwas kitschig, der Weg dahin konnte durch humorvolle, aber auch ernstere Unterhaltungen punkten. Das Buch ist für die jüngeren Leser gut geeignet, aber den tieferen Sinn sollte man hier nicht suchen. Es ist perfekt für Zwischendurch oder wenn man etwas leichtere Kost sucht, bei der man nicht zu sehr mitdenken muss.

Schnell zu lesendes Buch für Zwischendurch mit einer netten Geschichte und vielen verschiedenen Perspektiven. Eher für jüngeres Publikum!

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