Montag, 8. Oktober 2018

Kamasutra in Unterfilzbach

 
  • Autorin: Eva Adam
  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Luzifer-Verlag (30. Juni 2018)
  • ISBN-13: 978-3958353350
  • Genre: Krimi




Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)   
Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt,    dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!





INHALT:

Das niederbayrische Dorf Unterfilzbach steht Kopf, seid sich in kurzer Zeit zwei Todesfälle ereignet haben. Doch während die Dorfpolizei bei beiden Todesfällen von Unfällen ausgehen, stellt der naive und bodenständige Bauhofangestellte Hansi Scharnagl eigene Ermittlungen an.
Hansi, der die Leichen gefunden hat, kann einfach nicht glauben, dass es sich um Unfälle handeln soll. Mit seinem Freund und Arbeitskollegen Sepp hat er schnell einen ersten Verdächtigen – den Esoterik-Guru Ashanti, der mit seinen Kamasutra-Kursen im Dorf für Furore sorgt.


MEINUNG:

Ein kleines Dorf in Niederbayern - zwei Todesfälle und ein Esoterik-Guru. Das dieses Dorf in Aufruhr ist, kann man sich ja denken. Gerade in einem kleinen Dorf spricht sich ja alles schnell herum und die Gerüchteküche brodelt schnell.  Die Geschehnisse passen einfach nicht in das Dorfleben, wo sich jeder kennt und es eigentlich immer harmonisch zuging.

Leider bin ich mit der Geschichte etwas zwiegespalten. Das Buch hat mir gefallen, keine Frage, aber mir ist zu viel nebensächliches passiert. Es ging viel um den Bauhof, viel um die Familie Scharnagl – der Kamasutra-Kurs und die Todesfälle kamen mir dadurch zu kurz. Gerade durch den Titel, hätte ich erwartet mehr über Ashanti und seine Kurse zu lesen, auch in Hinsicht das er bei Hansi und Sepp ja unter Verdacht steht. So hat mir dann der Spannungsbogen etwas gefehlt.

Auf der anderen Seite hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Geschichte hat sich schnell lesen lassen, war humorvoll und ich musste oft grinsen.

FAZIT:
Mehr bayrisches Dorfgeschehen als Krimi, aber trotzdem sehr unterhaltsam.

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