Dienstag, 17. August 2021

Papa - 1.Lehrjahr

 „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!“

 

 

  • Autorin:  Melanie Amélie Opalko
  • Herausgeber: Neopubli GmbH
  • Seitenzahl: 319 Seiten
  • ISBN-13: 978-3754116227
  • Genre: Humor, Roman  

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung. 

 

 

 

INHALT

Nachdem er und seine Frau sehr lange einen unerfüllten Kinderwunsch hatten, ist ihr Traum nun endlich in Erfüllung gegangen. Nun ist der kleine Erdenbürger endlich da und mit ihm schon die nächsten Herausforderungen und Fragen: „Was für ein Vater will ich eigentlich sein? Werden wir auch alles richtig machen?“ Der frischgebackene Vater stolpert nun durch den Alltag, mit immer neuen Fettnäpfchen, Fragen und verliebten Blicken. Er hat ständig Angst, dass er etwas falsch macht und sein Sohn ihn als Versager kennenlernen wird.

Dieses Buch lässt uns am ersten Jahr mit Baby teilhaben. Wir erleben mit ihm und seiner Frau die ersten Verwandtenbesuche, Kinderkrankheiten und viele weitere Katastrophen.

MEINUNG

Ich habe das junge Paar schon im ersten Teil „Mach mir´n Kind“ kennengelernt und wollte natürlich nun wissen, wie das erste Jahr mit dem kleinen Felix verläuft. Lange haben sie auf ihn gewartet und ihm ersten Teil hat man schon gelesen, dass der junge Vater von einer Katastrophe und von einem Fettnäpfchen ins nächste schlittert. Was passiert dann wohl alles, wenn das Baby erst einmal da ist.

Klar will er alles richtig machen und möchte ein „Superdad“ werden. Aber geht das überhaupt? Kann man sein Kind vor allem beschützen? Und wie schafft man es, dass es endlich aufhört zu schreien?

„Papa – 1. Lehrjahr“ ist wieder aus der Sicht des Vaters geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte ja gehofft, dass man nun endlich einmal die Namen erfährt, aber da halten die Eltern sich weiterhin sehr bedeckt. Auch wenn es eigentlich keine Rolle spielt, so fand ich es doch etwas schade.

In diesem Buch erfährt man aber nicht nur, wie sich das junge Paar als Eltern schlägt, sondern man bekommt auch so einige Tipps und Tricks mit an die Hand. Ich fand es einfach toll, wie sehr er sich bemüht hat, seinem Sohn und seiner Frau gerecht zu werden. Felix hätte er am liebsten in Watte gepackt und hat wirklich für jedes Problem eine Lösung gefunden. Wie viele Stunden er wohl im ersten Lebensjahr von Felix im Internet verbracht hat. J Seiner Frau hätte er am liebsten jede Sorge abgenommen und sie auf Händen getragen. Es war wirklich schön zu lesen, wie fürsorglich er ist – auch wenn er oft über das Ziel hinausgeschossen ist.

Das Buch wurde mit einem schmunzeln im Gesicht gelesen und oft dachte ich mir: „JA, die Situation kommt dir bekannt vor.“

FAZIT

Wer Kinder hat wird sich in diesem Büchlein oft wiederfinden. Wer noch keine Kinder hat, der kann hier – auf humorvolle Art - nachlesen, was so alles auf einen zukommt. Nur weil das Kind nun auf der Welt ist, heißt es ja nicht, dass man jetzt alles wissen muss und alles kann. Elternsein ist ein Lernprozess an dem man – mit viel Freude und auch mal Frust – wächst.

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