Dienstag, 19. Oktober 2021

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

 

  • Autorin: Kerstin Gier
  • Herausgeber: FISCHER
  • Seitenzahl: 480 Seiten
  • ISBN-13: 978-3949465000 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.

 

 

 

 

INHALT

Matilda Martin wächst in einer Familie auf, die sehr religiös ist und immer etwas Gutes tun möchte. So verlangen sie auch immer wieder von ihren Kindern, dass sie sich ehrenamtlich betätigen. Bei ihren Mitmenschen kommt die Familie nicht immer gut an. Matilda kommt mit dem Lebensstil ihrer Familie gar nicht zurecht und wäre gerne ein ganz normales Kind ohne die strengen Regeln ihrer Eltern. Den Nachbarjungen Quinn  himmelt sie schon seit Kindertagen an, aber Quinn hasst die Familie Martin und hat immer einen dummen Spruch parat, wenn er Matilda begegnet.

Der coole und beliebte Quinn ist sehr viel mit seinem besten Freund Lasse unterwegs und feiert auch gerne einmal Partys. Als er auf der Party von Lasse einem unbekannten Mädchen helfen möchte, gerät sein ganzes Leben durcheinander. Er wird von gruseligen Wesen verfolgt und liegt danach schwer verletzt im Krankenhaus. Als er wieder aus dem Koma erwacht ist nichts mehr, wie es einmal war, denn er sieht auf einmal Statuen, die sprechen, Skelettschädel die ihn angrinsen und begegnet Feen und anderen Wesen.

Wem kann er nur von diesen ganzen unheimlichen Sachen erzählen? Wer würde ihm glauben? Ihm fällt da nur die verhasste Matilda ein, da kann es ihm doch egal sein, was sie von ihm denkt. Doch Matilda lässt sich auf seine Geschichte ein und gemeinsam erleben sie ein magisches Abenteuer mit vielen Gefahren und Gefühlen, die so nicht geplant waren.

 

MEINUNG

Ich liebe ja die Bücher von Kerstin Gier und deswegen habe ich mich auch so gefreut, dass es endlich wieder eine Trilogie von ihr gibt. Ganz gespannt habe ich also nur mal kurz reinlesen wollen – ich hatte ja eigentlich noch 2 angefangene Bücher – aber dabei ist es nicht geblieben. Kerstin Gier hat es wieder einmal geschafft, dass ich beim Lesen in eine andere Welt getaucht bin. Ich durfte mit Quinn und Matilda sprechende Statuen kennenlernen, bin den Feen Hyazinth und Fee begegnet und hatte sogar Begegnungen mit Jeanne d`Arc und Nietzsche. Aus der Hand legen konnte ich das Buch nur sehr schlecht, wollte ich doch wissen, warum das unbekannte Mädchen Kim Quinn warnen wollte und natürlich auch vor wem.

Quinn ist der typische beliebte Junge, der einfach nur arrogant herüberkommt und denkt er wäre der Coolste. Aber mit der Zeit lernt man einen anderen, neuen Quinn kennen, der mir viel sympathischer war. Ich finde ja, dass er mit der neuen Situation wirklich gut zurechtkommt. Was wohl auch an Matilda liegt, die ihn sehr gut unterstützt. Matilda habe ich sowieso direkt in mein Herz geschlossen. Sie ist ein wirklich liebes Mädchen, was es leider nicht leicht hat. Mit so einer Familie zu leben, wäre wirklich nichts für mich. Matilda tut mir sehr leid. Gut, dass sie sich mit Quinn in ein Abenteuer stürzen kann. Die Liebesgeschichte der Beiden fand ich auch sehr schön und ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

„Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ ist wieder einmal ein rundum gelungener Roman von Kerstin Gier.

 

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