von Sarah Beth Durst
Als ihr Ex ihr das Herz bricht, beschließt Calisa die Ferien im B&B ihrer Großtante zu verbringen. Als sie dort ankommt, ist nichts wie erwartet. Das Inn ist in einem miserablen Zustand, es sind nicht viele Gäste da und diese verhalten sich komisch und ihre Großtante Zee möchte sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Sie gibt sich Mühe, um ihre Tante vom Gegenteil zu überzeugen und kommt so dem Geheimnis des Inns immer mehr auf die Spur.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover, dass viele kleine Details beinhaltet. Auch die Geschichte hat viele kleine Feinheiten, die das Buch zu etwas Besonderem machen.
Calisa ist verletzt und erhofft sich durch die Arbeiten im Faraway Inn den nötigen Abstand zu ihrem Ex. Einfach abgelenkt sein und das wäre auch gar kein Problem, denn als sie bei ihrer Großtante ankommt, ist alles mit Pflanzen überwuchert und Reparaturarbeiten sind dringend notwendig. Doch Zee möchte sie nicht bei sich haben, denn sie braucht keine Hilfe. Doch irgendwie schleicht sie sich doch bei ihr ein und als ihre Großtante nach einer Reise verschwunden ist, muss sie mit Jack, einem Jungen, der dort mit seinem Vater arbeitet, auf Reisen gehen, um sie wiederzufinden.
Das Faraway Inn ist ein ganz besonderer Ort mit ganz besonderen Menschen. Mit jeder Seite erfährt man mehr und ist genauso wie Calisa am Anfang völlig ahnungslos. Schnell wird klar, dass irgendwas anders ist. Die Bewohner verhalten sich komisch und was hat es mit den Portalen auf sich? Warum beantwortet ihre Großtante keine ihrer Fragen?
Rätsel über Rätsel, ein magisches Inn, Bewohner die eine Zuflucht suchen und Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt viele Kleinigkeiten, die es zu entdecken gibt, man darf in die Welten eintauchen, denn hinter jeder Tür ist Magie und gleichzeitig ist das Inn ein Ort, zu dem man kommt, wenn man Ruhe haben, Entscheidungen überdenken möchte und einfach mal durchatmen zu können.
Auch eine süße Liebesgeschichte darf man erleben, denn Calisa und Jack kommen gut miteinander zurecht und bei ihren ganzen Abenteuern lernen sie sich immer besser kennen. Es war schön, die Beiden zusammen zu erleben. Jack ist aber auch ein herzensguter Kerl.
Mir gefielen auch die Beschreibungen des Inns, man konnte sich die Wälder, Berge, das Zwitschern der Vögel und den Sonnenaufgang vorstellen. Wie sich das Faraway Inn mit der Zeit durch die Umbaumaßnahmen verändert hat, war bildhaft beschrieben.
Ein wunderschönes, magisches Buch, dass nicht nur die jüngeren Leser super ist, auch mich konnte es begeistern. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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