Mittwoch, 2. September 2026

Das kleine Landhotel in Portugal

 von Julie Caplin


  • Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. August 2026
  • Seitenzahl ‏ : ‎ 400 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499017278
  •  Genre  : Liebesroman
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    Das Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.
      
    Rebecca flüchtet vor ihren Gefühlen und hofft darauf, im kleinen idyllischen Landhotel in Portugal Abstand zu gewinnen. Dort arbeitet sie als Pilateslehrerin und Zimmermädchen. Der Aufenthalt soll über den Sommer laufen und sie wird von der Familie, der das Hotel gehört, liebevoll aufgenommen. Als sie dann noch auf Felipe trifft, wird der Aufenthalt auf eine ganz besondere Weise ganz anders als erwartet

    Die Julie Caplin Bücher laufen nach einem ähnlichen Muster ab, die Protagonisten gehen in ein anderes Land, lernen dort Land und Leute kennen und eine Liebesgeschichte ist auch beinhaltet.

    Dieses Buch spielt in Portugal und man darf mit den Protagonisten an so manchen Strand oder in manche Städte. Auch Lissabon ist ein Schauplatz, bei der man ein paar Sehenswürdigkeiten besucht.

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mit Rebecca nicht wirklich warm geworden bin. Das Hin und Her ihrer Gefühle waren für mich dieses Mal eher nervig. Felipe, der sie zu Beginn gut ablenkt und ihr gleichzeitig Land und Leute näherbringt. Sie schätzt ihn völlig falsch ein und merkt erst mit der Zeit, was alles in seinen Händen liegt. Ich fand ihre Sprüche, die sie zu seinem vermeintlichen Lebensstil losgelassen hat, nicht immer nett oder witzig, da sie ihn zu diesem Zeitpunkt einfach nicht gut genug kennt und die Vorurteile laut werden lässt.

    Felipe fand ich wahnsinnig sympathisch. Er gibt fast zu viel für seine Familie, nachdem vor 10 Jahren sein Vater und sein Onkel gestorben sind. Auch wenn er eher den Aufreißer mimt, ist er im Kern doch ein angenehmer, verantwortungsvoller und charmanter Mann.

    Will, Rebeccas Liebe, vor der sie wegrennt, tritt auch auf den Plan und bringt eine ganz andere Art von Charakter mit. Eigentlich das genaue Gegenteil von Felipe.

    Die Story selbst war mir dieses Mal leider etwas zu flach und da mir Rebecca nicht die nötige Ausstrahlung gegeben hat, war das Buch für mich nicht ganz so gut, wie manch anderes der Autorin.

    Ich bin auch ganz ehrlich und habe teils etwas quer gelesen, da mich die Story nicht ganz so fesseln konnte, auch wenn die Örtlichkeiten, der Familienzusammenhalt und die weiblichen Charaktere der Familie gut waren, war die Sogwirkung nicht so berauschend.

     

    Für mich nicht das beste Buch der Autorin. Perfekt, wenn man ein Buch sucht, bei dem man nicht zu viel nachdenken muss, sich gut lesen lässt und Portugal etwas näher beleuchtet. Mich hat es nicht ganz vom Hocker gerissen.

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