Mittwoch, 6. Februar 2019

Funkeln der Ewigkeit


Ein gelungener Abschluss


von Jennifer L. Armentrout

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: HarperCollins (November 2018)
ISBN: 9783959672504
Genre: Fantasy


Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)
Vorab Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.





Mit Spannung habe ich den letzten Teil von Josies und Seths Geschichte erwartet. Gibt es wirklich noch eine Chance, die Titanen wieder einzusperren, den letzten Halbgott zu finden und alles zum Guten zu wenden? Lassen sich die Folgen der Ermordung des Titanen Hyperion irgendwie aufhalten oder eindämmen? Ist Seth bereit dafür?

Jennifer L. Armentrouts Schreibstil hat mich wie immer tief in die Geschichte eintauchen lassen und obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich den dritten Band gelesen habe, habe ich nur wenige Seiten gebraucht, um mich wieder einzufinden. Die Entwicklungen, die sich am Ende des vorherigen Bandes angedeutet haben, nehmen ziemlich schnell konkrete Formen an, die Charaktere entwickeln sich weiter und die Bedrohungen nehmen zu.

Doch trotz aller Begeisterung, war es vor allem die zweite Hälfte, insbesondere die letzten 100 Seiten, die mich umgehauen haben. Anfangs wusste ich noch nicht so recht, was ich von allem halten soll und ob mir die Entwicklungen gefallen. Auch die teils recht expliziten Szenen hätte ich nicht unbedingt gebraucht, gestört haben sie mich allerdings nicht.

Was mir wirklich gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere, auch wenn ich mich gefreut hätte, über den ein oder anderen noch ein wenig mehr zu erfahren.

Nach wie vor bin ich ein Fan von Seth, der es erstaunlicherweise schafft, seine Impulsivität zumindest ein wenig in den Griff zu bekommen. Nicht, dass er sich komplett verändern würde – er ist immer noch der arrogante Gott, der für Josies Wohl alles tun würde – aber er wird tatsächlich ein wenig erwachsener und verantwortungsbewusster. Dass er nach wie vor mit seiner Vergangenheit kämpft, gehört zu ihm und seiner Art, auch wenn ich ihn ab und zu durchaus gerne geschüttelt hätte.

Das hätte ich übrigens auch gerne bei Josie getan. So sehr ich sie mag und für ihren Mut bewundere, manchmal fand ich sie trotzdem anstrengend.

Einer meiner Lieblingscharaktere ist der Halbgott Colin, der zu einem wirklich guten Freund für Josie wird. Auch Aiden und Alex gefielen mir und ich fürchte inzwischen bleibt mir nichts anderes übrig, als demnächst endlich „Dämonentochter“ zu lesen, die ich tatsächlich noch nicht kenne.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass „Funkeln der Ewigkeit“ für mich zwar nicht der beste Teil der Reihe ist, aber dennoch ein würdiger und gelungener Abschluss.

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