Dienstag, 26. März 2019

Phönix: Widerstand

von Michael Peinkofer




  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: ivi (1. Februar 2019)
  • ISBN-13: 978-3492703789
  • empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Genre: Fantasy 
  • Band 2 von 3






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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!


Seit der Flucht aus ihrem Dorf sind mehrere Monate vergangen. Callista und ihr Bruder Jona leben im Lager des Widerstands und trainieren ihre mentalen Fähigkeiten. Hal, ein Widerstandskämpfer und Callista kommen sich näher, doch dann taucht dieser auf einmal wieder auf. Doch er hat sich verändert, denn er wurde in einem geheimen Trainingslager speziell ausgebildet. Doch auf welcher Seite steht er nun?

Auch hier ist das Cover einen Blick wert und passt perfekt zum ersten Band der Trilogie.
Ich habe dieses Mal durch den kurzen Rückblick gut in das Buch gefunden und hatte auch keine Probleme, wieder ein Bild der verschiedenen Protagonisten zu haben.
Callista und Hal werden einander immer vertrauter und passen sie auch gerne aufeinander auf. Doch Callista hat noch immer den Verlust von Lukan nicht ganz verwunden. Auch Jona und Caleb finden sich gut bei den Widerstandskämpfern zurecht. Doch dann taucht Lukan unverhofft auf und alles ändert sich.
Callista ist für den Widerstand sehr wichtig und trägt viel zum Schutz des Lagers bei, aber auch ihr Bruder hat in diesem Teil der Geschichte wichtige Auftritte, die immer wieder jemanden das Leben retten.
Mir gefielen die düstere Atmosphäre, die Spannung, die durch die verschiedenen Maschinen und Kämpfe aufgebaut wurde und der Verlauf der Geschichte. Es war eine gelungene Fortsetzung, die gut an den ersten Band angeknüpft hat.  
Man fühlte sich gar nicht so sehr in eine unwirkliche Welt versetzt, denn die Anspielungen, dass der Mensch auf dieser Welt nicht weiter so handeln kann, waren immer wieder da. Es könnte genauso kommen, die Welt wird immer mehr digitalisiert und man kann nicht erahnen, wo unser Verhalten uns hinbringen wird. Im Buch werden die Maschinen verteufelt, aber man ahnt nicht, wer der Phönix genau ist und ist so immer am rätseln. Auch, welche Vorteile die Determinierten bringen sollen, steht noch in den Sternen.
Der Schreibstil gepaart mit den bildhaften Beschreibungen war toll. Die Seiten fliegen dahin und auch die Handlung trägt ihren Teil dazu bei. Viel zu schnell war ich am Ende und auch wenn sich wieder einige Sachen aufgeklärt haben, gibt es noch genügend offene Fragen, die es im Abschlussband zu klären gibt.

Eine gelungene Fortsetzung, die mit viel Spannung und Irrungen daher kommt. Ich will wissen, wie es weitergeht und kann dieses Buch nur empfehlen.

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