Freitag, 18. September 2020

Mach mir´n Kind


 

  • Autorin: Melanie Amélie Opalka
  • Taschenbuch : 324 Seiten
  • ISBN-13 : 978-3752984040
  • Verlag: epubli

 Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.

 

 

 

 

KLAPPENTEXT:

Zugegeben, die meiste Zeit habe ich mich eher mit der Frage befasst, wie ich nicht Vater werde. Bis ich dieser Frau begegnete.
Und nun heißt es plötzlich: Wie wird man eigentlich Vater, wenn man es möchte, aber es nicht auf Anhieb klappt? Und was macht der Prozess mit einem, das Auf und Ab des Hoffens und Bangens, neben und zusammen mit der Frau, die das alles am eigenen Leib erlebt?


Ein schmerzvoll-tragisch-urkomischer Bericht aus Männersicht – über die Broschüren Flut auf der häuslichen Couch, die Wartezimmer der Babymacherkliniken, über dramatische Einkaufsralleys und innovativen Wickeltischbau auf der heimischen Waschmaschine. Für alle, die auch noch eine Antwort auf die Babyfrage suchen und von der allerersten Zuschauerreihe aus dabei sein wollen.


Denn: Vater werden ist nicht schwer? Von wegen …

MEINUNG: 

Am Anfang habe ich etwas überlegt, ob es gut ist, dass die Protagonisten keinen Namen haben und der Ich-Erzähler immer nur von seiner besten Ehefrau, seiner Liebsten, etc. gesprochen hat. Man merkt dass er seine Frau sehr liebt, aber manchmal war mir das Wort „beste“ doch etwas zu viel. Aber das ist auch schon alles was ich an Kritik habe. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive hat die Geschichte wirklich rund gemacht. Ich glaube mit einem anderen Schreibstil hätte sie mir vielleicht nicht ganz so gut gefallen. Hier kam der Humor des Mannes wirklich voll zur Geltung.

Die Geschichte hat mich mitgenommen und ich durfte mit Beiden bangen, hoffen und auch traurig sein. Es sagt sich immer so einfach: „Wir möchten ein Kind!“, aber manchmal ist es das gar nicht. Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, dann kann das ganze sehr an die Psyche gehen und schon so manche Beziehung hat es nicht geschafft. Aber die beiden Protagonisten zeigen, dass man gemeinsam stark sein kann. Der Erzähler hat mir wirklich gut gefallen. Er hat alles für seine Frau getan, auch wenn es oft mit einem Augenrollen war. Man begleitet das Paar zu vielen Untersuchungen, erlebt mit was man alles auf sich nimmt, wenn es nicht auf natürlichen Weg klappt, freut sich über den positiven Schwangerschaftstest und erlebt dann noch die nächsten 9 Monate bis zur Geburt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte sehr humorvoll geschrieben. Sehr schön fand ich es, dass die Geschichte aus der Sicht des Mannes geschrieben wurde. Gerade Bücher über Schwangerschaften kennt man ja meistens aus der Sicht der werdenden Mutter. Jetzt einmal die andere Sicht zu lesen, fand ich wirklich gut. Ganz besonders die Gedankengänge des Protagonisten haben mir immer gut gefallen. Außerdem war er oft so in seinen eigenen Gedanken versunken, dass er einiges an Gesprächen nicht wirklich mitbekommen hat. Darüber musste ich immer wieder schmunzeln.

FAZIT:

Rundum eine schöne Geschichte vom schweren Weg des Kinderkriegens.

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