Montag, 18. Januar 2021

Die Krone des Lichts - Shadowscent Bd.2

Spannender Abschluss


von P.M. Freestone

 
Herausgeber: Dragonfly/ Harper Collins (Dezember 2020)
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
ISBN: 9783748800460
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Genre: Fantasy

 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung. 

  

Nach den Geschehnissen in Band 1 (Die Blume der Finsternis) erholt sich Kronprinz Nisai langsam von seiner Vergiftung, doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Die Gegenseite wird nicht ruhen, ehe Nisai endgültig beseitigt ist. Es gilt sein Leben zu beschützen.

Ash ist zwar momentan nicht in der Lage, den Kronprinzen vor Unheil zu bewahren, doch auch er versucht Leben zu schützen und das Kaiserreich Aramateschvor der drohenden Gefahr zu warnen, die bislang kaum jemand erahnen kann.

Auch Rakel versucht unzählige Menschen zu retten. Gemeinsam mit ihrer totgeglaubten Mutter versucht sie mithilfe ihres unvergleichlichen Gespürs für Düfte ein Gegenmittel für die Seuche zu finden, die inzwischen zahlreiche Bürger von Aramtesch befallen hat.

„Shadowscent – Die Krone des Lichts“ ist der zweite und abschließende Band von P.M. Freestones Dilogie rund um das Kaiserreich Aramtesch, Ash, Rakel, Nisai und die Macht der Düfte. Der Band knüpft nahtlos an das Geschehen in „Die Blume der Finsternis“ an. Rakel, Prinz Nisai und einige weitere enge Vertraute reisen zur verborgenen Asmutag-Festung, während Ash einen Weg aus den Kerkern sucht. Doch so weit sie auch voneinander entfernt sind, sie verbindet ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Aramtesch.

Anfänglich hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschehnisse herein zu kommen, doch die Geschichte entwickelt sich spannend und hatte mich schnell im Griff. Die Ereignisse sind komplex und es greifen mehrere Erzählstränge ineinander. Doch trotz detaillierter Beschreibungen hatte ich stellenweise kein wirkliches Bild von der Umgebung vor Augen, da ich mir zwar Einzelheiten gut vorstellen konnte, diese jedoch kein vollständiges Gesamtbild ergaben. So blieb das Kaiserreich seltsam blass, obwohl die Autorin einige wunderbare Ideen hatte.

Die zahlreichen Charaktere waren jedoch alle gut beschrieben, je wichtiger desto ausführlicher. Besonders spannend ist nach wie vor Luz, deren Figur einfach in kein Schema passt.

Die Kapitel werden abwechselnd aus Rakels, Ashs und Luz‘ Perspektive geschildert, wobei die Geschichte größtenteils chronologisch erzählt wird. Trotz der vielen Wechsel, war es nicht schwer den Überblick zu behalten.

Das Ende gefällt mir sehr gut, auch wenn es offen gestaltet ist. Wer weiß, vielleicht knüpft die Autorin ja irgendwann nochmal daran an.

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