Montag, 12. April 2021

Kampf um die Burg - Ritter werden leicht gemacht (Band 5)

Spannung im Burgkeller

von Vivian French


Verlag: Schneiderbuch (23. März 2021)
Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
ISBN: 9783505143991
empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
Genre: Kinderbuch

 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung. 

 

Sam J. Butterkappe und seine treue Gefährtin Brunella sind voller Tatendrang und können es kaum erwarten zu erfahren, welches die fünfte Aufgabe ist, die Sam erfüllen muss, um ein wahrhaft edler Ritter zu werden. Doch leider sind die Aussichten gar nicht gut: Schnee! Und Tante Ei hat den beiden strengstens verboten auszureiten oder auch nur die Burg zu verlassen. Doch ein Blick in die magische Schriftrolle kann ja eigentlich nicht schaden, oder? Gedacht, getan. Sam und Brunella sollen ein mächtiges Ungeheuer bezwingen und dabei die Kunst des ehrenwerten Kampfes erlernen.

Doch wie soll das gehen, so eingeschneit in der Burg? Als die beiden dank Onkel Archie allerdings wenig später in den Keller hinuntersteigen, dauert es nicht lang, bis sich doch eine Möglichkeit abzeichnet, damit Sam seinem großen Traum wieder ein Stückchen näherkommt.

Auch der fünfte Band von Vivian Frenchs Reihe „Ritter werden leicht gemacht“ hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Die Entdeckungen, die Sam und Nella im Keller machen, waren nicht nur für die beiden eine große Überraschung, auch ich war erstaunt, was sich so alles im Burgkeller verbirgt. Mit ein paar mehr oder weniger gut versteckten Relikten aus Onkel Archies Ritterzeit hatte ich ja gerechnet, aber was sich wirklich dort unten befindet, zeigt mal wieder den großen Einfallsreichtum der Autorin und hat alle Erwartungen übertroffen.

Neben dem spannenden neuen Abenteuer hat mir besonders gefallen, dass auch Onkel Archie und Tante Ei eine größere Rolle spielen als bislang. Da stellt sich mir fast die Frage, ob sich Tante Ei am Ende der Reihe vielleicht doch noch mit dem Rittertum anfreunden kann. (Ich wüsste übrigens immer noch allzu gern, weshalb sie das alles so verabscheut und warum sie dann ausgerechnet einen ehemaligen Ritter geheiratet hat.) Onkel Archie wäre sicher erleichtert.

Auch diesen Band zieren zahlreiche schwarzweiß Illustrationen von David Melling. Ich bin immer wieder begeistert, wie er mit wenigen Strichen so viel Ausdruck in die Gesichter bringt.

Sehr genial ist übrigens auch der Name, den die – sagen wir mal „Kellerbewohner“ für Tante Ei gefunden haben. Wenn ihr wissen wollt, wie sie sie nennen und was sonst noch so alles passiert, dann schnell zum Buchhändler eures Vertrauens. Es lohnt sich.

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