Sonntag, 16. Mai 2021

Das Jahr der Rosenschwestern

Wohlfühlroman mit kleinen Schwächen


von Susan Mallery

 
Verlag: HarperCollins (26. Januar 2021)
Taschenbuch: 384 Seiten
ISBN: 9783749900022
Genre: Roman/ Liebesroman

 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG): Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.

Du hast einen neuen Job im Ausland? Du musst ein hochformelles Dinner überstehen? Und Du bist nicht sicher, wie Du Deinen neuen Kollegen oder dem Gastgeber gegenüber auftreten sollst? Kein Problem: Margot Baxter kann Dir hilfreich zur Seite stehen und Dir die Etikette und die Gepflogenheiten beibringen.

Ihre neueste Klientin ist Bianca, eine ehemalige Schauspielerin, impulsiv, extrovertiert und im Begriff einen Diplomaten zu heiraten. Daher engagiert sie Margot, damit sie nicht durch falsches Auftreten ihrem Verlobten Schwierigkeiten bereitet.

Auch Margot Schwester Sunshine hat eine neue Stelle. Als Kindermädchen betreut sie Connor, den Sohn des verwitweten Landschaftsarchitekten Declan.

Beide Schwestern organisieren und planen den Alltag der Menschen, für die sie arbeiten, doch ihr eigenes Leben scheint nicht ganz so planbar zu sein – vor allem nicht der Teil mit der Liebe.

Es wäre kein Roman von Susan Mallery, wenn es nicht einige romantische Irrungen und Wirrungen gibt, bis alle am Ende ihr Happy End finden. Der Weg dorthin ist wie immer amüsant, voller Missverständnisse und Fettnäpfchen und es macht Spaß die Hauptfiguren ihren Weg finden zu sehen.       

Die Charaktere sind alle durchweg sympathisch, allerdings gibt es Romane von Susan Mallery, wo die Figuren mehr Tiefe, mehr Ecken und Kanten haben. Trotz einer jeweiligen eigenen Geschichte, sind die Hauptpersonen doch sehr stereotypisch und dadurch leicht austauschbar.

Die widersprüchlichste Figur ist definitiv Bianca. Ich mochte sie und ihre Denkweise war teils erfrischen anders. Allerdings kann ich ihr in einigen Punkten nicht abnehmen, dass sie einfach impulsiv gehandelt hat und es ihr nicht bewusst war, wie ihr Verhalten auf andere wirken muss. Daher wirkte sie auf mich leider nicht wirklich authentisch.

Unterm Strich bleibt für mich trotz dieser Kritikpunkte ein lockerleichter Wohlfühlroman, der kurzweilig war und mir ein paar entspannte Lesestunden beschert hat.

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