Sonntag, 15. August 2021

A wie Alpaka

Eine WG, zwei Studenten und ein Alpaka namens Olaf. Was kann da schon schiefgehen?


  • Autorin: Rebecca Heyn
  • Verlag: ‎ Wreaders Verlag
  • Seitenzahl: ‎ 276 Seiten
  • ISBN-13: ‎ 978-3967331035
  • Genre: Humor, Roman 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung. 

 

 

 

 

INHALT:

Milan und Fiete leben in einer Studenten-WG und könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Milan sich ziemlich in sein Biologiestudium reinkniet und einfach nur in Ruhe studieren möchte, steht der BWL-Student Fiete kurz vor der Exmatrikulation. Fiete muss dringend einen weiteren Kurs belegen, damit er nicht von der Uni fliegt. Er entscheidet sich bei einem Start-up-Wettbewerb der Uni mitzumachen, dabei braucht er Milans Hilfe. Gemeinsam starten sie mit „Alpaloop – dem natürlichen Dünger“. Jetzt fehlt nur noch ein Alpaka für genügend Alpakakot und schon kann Fiete aufatmen. Aber so leicht ist es leider nicht. Ihre Geschäftsidee eckt erst einmal ziemlich an und keiner nimmt sie wirklich ernst.

Milans strukturiertes Leben gerät ganz schön durcheinander. Während die quirlige Malou Milan den Kopf verdreht und Alpaloop nicht die richtigen Ergebnisse liefert, bleibt sein Freund Fiete einfach weiterhin ein Chaot und lässt Milan mit vielen Sachen allein. Das Chaos ist perfekt, als Fiete auf einmal ein Alpaka mit in die WG bringt.

MEINUNG:

Als ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dass ich diesen Roman lesen muss. Ich liebe Alpakas und ich wollte wirklich wissen, wie Fiete und Milan es schaffen mit einem Alpaka in einer WG zu leben.

Natürlich ist der Roman etwas überspitzt und man sollte ihn nicht so ernst nehmen. Alpakas gehören auf die Wiese und zu ihren Artgenossen – aber Olaf ist einfach anders. Ihm macht es wohl nicht viel aus in der WG zu leben, auch wenn er sich sehr gerne mit der Alpakadame Dörte auf der Weide trifft.

Die Geschäftsidee von Milan und Fiete fand ich sehr interessant und ich habe den beiden gegönnt, dass es funktioniert. Das Milan vieles allein machen muss, war mir von vornherein klar. Fiete ist und bleibt einfach ein Chaot, aber genau das mochte ich an ihm. Wobei ich mir oft gewünscht habe, dass Milan endlich einmal seine Schüchternheit verliert und auf den Tisch haut. Im Laufe der Geschichte merkt man aber wie Milan selbstbewusster wird und endlich aus seinem Schneckenhaus herauskommt. Die kleine Liebesgeschichte zwischen ihm und Malou fand ich sehr schön beschrieben. Die hat mir wirklich gut gefallen.

„A wie Alpaka“ ist eine schöne Geschichte mit einer tollen Geschäftsidee und die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Die Geschichte hat mir schöne Lesestunden gebracht und ich wollte natürlich wissen, ob die zwei Jungs mit ihrer Geschäftsidee Erfolg haben und was letztendlich mit Olaf passiert, aber trotzdem könnte mich das Buch nicht ganz so fesseln wie ich es erwartet habe. Deswegen gibt es von mir ganz liebe gemeinte 3,5 Sterne.

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