von Moira Macdonald
Westley arbeitet in einem Buchladen, in dem ein Film gedreht wird, bei dem er auch eine Rolle einnehmen soll. So ist der gutaussehende Mann nicht aufmerksam genug, dass er den Austausch der Zettel zwischen den Büchern bemerkt.
April und Laura denken beide, dass sie mit Westley schreiben und so geht die Story ihren Gang.
Die beiden Frauen sind gut beschrieben, das Leben als alleinerziehende Mutter, die vor einigen Jahren ihren Mann verloren hat und nichts dagegen hätte, einen neuen Mann in ihr Leben zu lassen, aber auch eine gewisse Angst, ob es schon der richtige Zeitpunkt ist.
Auch April ist einsam und da Westley
sehr gutaussehend ist, würde sie ihn auch nicht von sich stoßen. So schreiben
die beiden Frauen sich Notizen, verstecken sie in Büchern und malen sich aus,
was alles passieren könnte.
Es war schön in das Leben der Drei einzutauchen, wobei ich fand, das Westley
etwas blass dargestellt wurde. Den beiden Frauen hat man sich zugehöriger gefühlt.
Es geht um die Liebe zu Büchern und den Buchladen, aber auch um die Liebe zu
anderen Menschen, Freundschaften, die sich entwickeln können und wie das Leben
manchmal mit einem spielt. Missverständnisse, die zu wundervollen Situationen
führen können.
Die Sprecherin hat die Story gut
erzählt, teils hätte ich mir noch einen männlichen Sprecher gewünscht, aber
trotz allem war es generell kein Problem, die verschiedenen Perspektiven zu
erkennen.
Die Geschichte hatte ein paar Längen und geht eher in langsamen Tempo voran. So
hat man andererseits die Möglichkeit, viel über die drei Hauptcharaktere zu
erfahren.
Ein schönes Hörbuch für Zwischendurch, dass eine Story über Missverständnisse, zufällige Begegnungen und besondere Freundschaften erzählt. Eher für gemütliche Hörstunden geeignet.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen