Die Wiener Chefinspektorin Edwina Teufel nimmt sich eine Auszeit am Gardasee. Sie begegnet einem kleinen Jungen und merkt schnell, dass irgendetwas nicht stimmt. Edwina will Peppe zu seiner Mutter bringen, doch der Junge erzählt ihr Geschichten und will weder den Namen der Mutter, noch ihren Aufenthaltsort preisgeben. Also wendet sich Ewina an Commissario Adriano Alceste, der Peppe bei einer befreundeten Pflegefamilie unterbringt, da er gerade einen anderen Fall lösen muss. Eine junge Societyreporterin schwebt nach einem Anschlag in Lebensgefahr. Verdächtigt wird ihr Freund, der Erbe eines großen Weinguts. Als Peppe das mitbekommt, wird er blass und Edwina ist sicher, dass beide Fälle zusammenhängen. Aber kann sie das auch beweisen und Peppes Mutter finden?
Hasi: Hach, ich muss beim Lesen immer an Euern Urlaub am Gardasee denken, Patno, und frage mich dann, ob ihr die Orte kennt und das Eis und den Wein schon probiert habt, den sich Edwina schmecken lässt. Wenn da nur nicht so viele Berge rundrum wären.
Patno: Oh ja, diesmal ist Edwina in Garda unterwegs und da kenne ich mich gut aus. In der Gegend gibt es viele Weingüter. Wir kaufen immer gleich einen Jahresvorrat, der bis zum nächsten Urlaub reicht. Lecker. Ach, beim Lesen habe ich wieder Sehnsucht nach Italien bekommen. Peppe ist ein pfiffiges Kerlchen. Ich habe mich köstlich über ihn amüsiert.
Hasi: Peppe ist echt der Hammer. Er scheint sehr schlau für sein Alter zu sein, weiß genau, wie er Edwina um den Finger wickeln kann und gleichzeitig so wenig wie möglich von sich und seiner Mutter preisgibt. Dabei scheinen beide wirklich in Gefahr zu sein. Kein Wunder, dass Edwina ihm unbedingt helfen will und versucht, Commissario Adriano Alceste dafür einzuspannen. Dabei hat der gerade einen noch schlimmeren Fall.
Patno: Ich bewundere den Commissario für seine Geduld und Ruhe, wenn sich Etwina wieder einmal voller Eifer in die Ermittlungen stürzt und dabei direkt in seinen Fall platzt. Einmal Ermittlerin, immer Ermittlerin. Und sie hat ja auch irgendwie diesen Wiener Charme. Aber sag mal, wie ist es dir bei der Tätersuche ergangen. Bist du ihm / ihr schnell auf die Schliche gekommen? Verdächtige gibt es ja genug.
Hasi: Nicht so wirklich, ich habe der Reihe nach alle mal verdächtigt, die irgendwie mit dem Fall zu tun hatten - wobei ich den Richtigen dabei hatte, aber nie auf das Motiv gekommen wäre. Ich vermute mal, Du hattest ihn eher auf dem Kieker? Vielleicht könntest Du Edwina bei ihren nächsten Ermittlungen unterstützen, falls Du zufällig auch gerade am Gardasee bist?
Patno: Das ist eine hervorragende Idee. Ich muss Isabella Archan mal nach Edwinas Telefonnummer fragen. Ja, ich bin diesmal dem Täter schnell auf die Schliche gekommen, trotz der vielen falschen Fährten. Nur die Suche nach dem Motiv war etwas kniffliger. Im Juli bin ich wieder am Gardasee. Vielleicht könnte ich mit Edwina beim Weinchen ein bisschen plaudern. Und falls es einen neuen Fall gibt, könnte ich mir den Commissario auch einmal aus der Nähe anschauen. Sag mal Hasi, ist dir das Rezept am Ende des Buches aufgefallen? Das haben wir doch schon einmal nachgebacken.
Hasi: Ja, die Torta della hat schon mal eine Rolle in einem historischen Roman von Brigitte Riebe gespielt und war seeeehr lecker. Man könnte sie glatt noch einmal backen. Wobei mich auch das Rezept für die Palatschinken interessieren würde, die Edwina für ihren Toni macht.
Unser Fazit: "Die geheime Grotte von Garda"
überzeugt mit kriminell guter Spannung, einer Prise Humor
und ganz viel Dolce Vita. Am besten genießt ihr die Lektüre mit Pizza oder Pasta und einem Gläschen Wein. Doch Vorsicht! Behaltet einen kühlen Kopf. Die Ermittlungen erfordern vollste Aufmerksamkeit. 😉

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