Dienstag, 6. Oktober 2026

The Sweet Chestnut Trouble

 von Sonja Kaiblinger


  • Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 31. August 2026
  • Seitenzahl ‏ : ‎ 416 Seiten
  •  Genre  : Liebesroman
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3404015092
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    Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!

    Als Anja das Cafe Klein Wien nach dem Tod ihres Vaters übernimmt, weiß sie, dass es nicht so gut um es steht. Dann eröffnet auch noch direkt gegenüber die hippe Kette Blonde Beans und der Chef Finn Heidemann ist fest entschlossen, seine Kette zum Erfolg zu führen. Anja schreibt einem Fremden auf WhatsApp und Lime1130 hört ihr einfach zu. Es folgen ehrliche Gespräche und so entsteht eine gewisse Nähe, doch sie ahnt nicht, dass ihr digitaler Verbündeter ausgerechnet der Mann ist, den sie tagsüber am meisten bekämpft.

    Anja hat es nicht einfach, immer wieder muss sie schauen, wie sie genug Geld zusammenbekommt, um auch nach dem Tod ihres Vaters weiter dortbleiben kann. Sie möchte das Klein Wien behalten, weil ihr Vater es sich gewünscht hätte, sie ihre Angestellten nicht auf die Straße setzen möchten und einfach, weil sie das Ambiente mag. Kaffee ist eher nicht ihr Ding, aber backen tut sie sehr gerne.

    Finn möchte es dieses Mal schaffen, die Kette seiner Eltern in Wien geschäftsfähig zu bekommen und ist sehr ambitioniert. Er gibt alles und ist nicht zimperlich. Von Tastings im Klein Wien bis hin zu besonderen Aktionen, um die Konkurrenz auszuschließen, macht er einiges, was ihn zuerst etwas überheblich darstellen könnte. Generell ist er ehrgeizig, aber hat auch die Angst zu versagen.

    Die beiden liefern sich viele Wortgefechte, die sich super lesen lassen, die Spaß machen und die Gefühle hochkochen lassen. Jeder kämpft auf seine ganz eigene Art und doch kommen sie sich immer wieder in die Quere oder in die Nähe. Es hat mir sehr gefallen, wie sie sich langsam angenähert hat und wie die Stimmung sich verändert. Auch die Lösung, die es am Ende gibt, hat mir sehr gut gefallen und so war das Ende stimmig.

    Die Cafes könnten nicht unterschiedlicher sein und jedes hat seine ganz eigene Daseinsberechtigung. Ein Cafe wie das Klein Wien hat einfach ganz viel Wohlfühlfaktor. Hier würde man sich auch sehr gerne reinsetzen und etwas Zeit verbringen. Für die heutige Menschheit ist eine Kette eine gute Alternative, um mal schnell einen Kaffee zu bekommen. Auch die ganzen Sirupvarianten sind beliebt, doch fehlt hier das Flair. Doch hier hat die Autorin einen guten Weg geschaffen, das Buch gut abzuschließen.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das besondere Flair von Wien und dem dazugehörigen Cafes und auch die Charaktere und die aufkeimende Liebesgeschichte war toll. Ein schönes Buch, das man gerne in die Hand nimmt, perfekt für die Herbstzeit!

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