Freitag, 13. Juli 2018

Der letzte Liebesbrief


  •  Autorin: J. Vellguth
  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (27. Juni 2018)
  • ISBN-13: 978-3752881004
  • Genre: Liebesroman 
 Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)
  Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, 
  dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!










INHALT:

Nell wünscht sich nichts sehnlichster, als ihre Tante Bernadette wieder glücklich zu sehen.
Bei einem Umzug findet sie einen versteckten Liebesbrief, der an ihre Tante gerichtet ist. Nell begibt sich auf eine geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit. Unterwegs trifft sie auf den attraktiven Fotografen Sam.

Sam ist Mode-Fotograf, erfolgreich und berühmt. Doch seid er seine Muse verloren hat, hat er auch die Inspiration für seine Fotos verloren. Durch einen Liebesbrief, den er in einer geheimnisvollen Ruine gefunden hat, kommt langsam seine Inspiration zurück. Das liegt auch an den funkelnden Augen einer ganz besonderen Frau, die auf der Suche nach diesem Brief ist.

Gemeinsam machen sich sich auf die Suche nach weiteren Liebesbriefen. Je länger er mit Nell zusammen ist, desto deutlicher wird, dass noch wesentlich mehr hinter ihrer Geschichte steckt, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

Sind beide stark genug, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen?

Eine herzergreifende Liebesgeschichte über alte Narben, wahre Schönheit und die Bedeutung von Familie.



MEINUNG:

Bis jetzt hatte ich immer nur von J. Vellguth gehört, aber noch kein Buch von ihr gelesen. Doch „Der letzte Liebesbrief“ wird garantiert nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich von Seite zu Seite weiter in den Bann gezogen.

Ich durfte mit Sam und Nell eine wundervolle Reise verbringen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, mit ihnen auf die Suche der weiteren Liebesbriefe zu gehen. Und ich muss sagen, ich war glaube genauso gespannt und aufgeregt wie die Beiden. Was steht im nächsten Brief? Wo führen die Koordinaten uns diesmal hin?

Nell und Sam haben mir sehr gut gefallen. Nell, die schon viel erleben musste, schlimmes erlebt hat und ihr Selbstbewusstsein manchmal doch kleine Risse bekommt. Trotz ihrer Vergangenheit und den Blicken der Mitmenschen, versucht sie ihr Leben selbstbewusst zu leben. Sie hat nur ihre Tante Bernadette und kennt kein richtiges Familienleben.
Sam dagegen ist ein erfolgreicher Fotograf und ein richtiger Familienmensch. Auf seine große Familie kann er sich immer verlassen und findet hier Rückhalt. Seid er seine Muse verloren hat, hat er auch die Lust am Fotografieren verloren.

Beide geben sich den nötigen Halt, den sie so dringend brauchen. Sam hat die Hoffnung, durch Nell endlich wieder seine Lust am Fotografieren wiederzufinden und Nell ist froh, nicht alleine auf die Suche der Liebesbriefe zu gehen. Das für Nell auf der Reise auch ihre Vergangenheit aufgewühlt wird, konnte sie am Anfang noch nicht ahnen. Für Nell wurde es mehr, als nur den geheimen Briefeschreiber zu finden. Für sie war es eine Reise in die Vergangenheit und dem Auseinandersetzen mit ihren sichtbaren Narben.

Bei beiden entwickeln sich langsam Gefühle, mit denen sie am Anfang nicht so richtig wissen, wie sie damit umgehen sollen. Gerade für Nell war es sehr schwierig Vertrauen aufzubauen. Ich fand Sam hier sehr toll, wie er ihr immer wieder versicherte das sie wunderschön ist und ihr die Zeit gegeben hat, langsam Vertrauen aufzubauen.

Die Geschichte bringt einen zum Lachen, lässt einen Nachdenken und oft hatte ich auch einen fetten Kloß im Hals.

FAZIT:

 Eine tolle Geschichte, die mich tief berührt hat. Von mir absolut verdiente 5 Sterne.


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