Mittwoch, 18. Juli 2018

In 8 Tagen um die Welt

von Rüdiger Bertram



  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (12. Juni 2018)
  • ISBN-13: 978-3649667896
  • empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Genre: Kinderbuch







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Das Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt, dies hat keinerlei Einfluss auf meine eigene Meinung!


Tobi kann Alexandra nicht ausstehen. Neben der Tatsache dass sie hübsch, cool und schlau ist, kann sie auch noch super gut die Bälle halten. Da ihr Vater Pilot und ihre Mutter Stewardess ist, war sie schon an vielen Plätzen auf der Welt. Als er bei einem entscheidenden Spiel für die Niederlage verantwortlich ist und sie sich anschreien, kommt es zu einer Wette. Alex behauptet, dass sie es schaffen in 8 Tagen einmal um die Welt zu reisen. Kurz darauf findet er sich in einem Flieger nach Hongkong wieder. Doch was steckt noch hinter dieser Reise außer der Abenteuerlust?

Das Cover ist toll gewählt und die bekannten Sehenswürdigkeiten ihrer Reise sind abgebildet. Eine kleine Zusammenfassung der Weltreise ist abgebildet.
Ich bin hier etwas enttäuscht. Das Buch ist nicht schlecht, aber kann leider nicht meine Erwartungen erfüllen, die ich sonst in Büchern von Rüdiger Bertram erhalte.
Die Geschichte ist etwas zu sehr an der Wirklichkeit vorbei, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass zwei Kinder einmal um die Welt reisen können, ohne auf Gegenwehr zu stoßen. Klar wird mal nachgefragt, aber die Erwachsenen geben sich hier immer sehr schnell zufrieden. Auch das Tobi die Reise überhaupt mit Alex antritt, obwohl er sie doch so gar nicht leiden kann, finde ich etwas komisch.
Es wird aus der Ich-Perspektive von Tobi erzählt und kommt mir teils etwas wie eine Tagebucherzählung vor.  In Hongkong kommen sie auch mal in die Stadt, ansonsten spielt sich die Geschichte weitestgehend im Flughafenbereich ab.
Es gibt immer wieder lustige Diskussionen zwischen Alex und Tobi, die meinen Sohn und mich begeistert haben, doch bin ich einfach mehr Wortwitz vom Autor gewohnt. Die Geschichte plätscherte immer wieder vor sich hin und konnte uns nicht so wie sonst mitreißen.

Die Story hatte eine gute Grundidee, doch war die Ausführung für mich etwas zu unrealistisch. Mein Sohn und ich fanden die Geschichte gut, aber nicht überragend und uns fehlte an der Geschichte etwas. Man kann das Buch gut lesen, doch gibt es vom Autor auch deutlich stärkere Werke.

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