Montag, 27. August 2018

Goldmaries Fluch. Höhenflug


Es geht spannend weiter...


von Runa Winacht


Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 373 Seiten
Genre: Fantasy

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)
Vorab Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung







Mirjam befindet sich noch immer in der Heilwelt in die sie das Schizophrenie-Medikament Heilsanudol katapultiert hat. Obwohl sie sich von Flemming, der es ihr verabreicht hat, immer noch verraten fühlt, lebt sich Mirjam zusehends in der Heilburg ein, was nicht zuletzt an ihren Gefühlen für Gero liegt. Doch auch wenn sie Gero immer näherkommt, sie bleibt weiterhin skeptisch, was einige Aspekte der Heilburg angeht, und unterstützt Geros Sohn Jamo bei seiner Suche nach dem Hirudo und nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach verschleiert wird.

Der zweite Teil von Runa Winachts Trilogie „Goldmaries Fluch“ knüpft nahtlos an den ersten Teil an, so dass es sich dringend empfiehlt, mit dem ersten Band zu beginnen. Die Hauptperson Mirjam mag ich immer noch, auch wenn ich ihre Gefühle und auch Handlungsweisen nicht immer ganz nachvollziehen kann. Es ist gut zu wissen, dass sie sich dem Zauber der Heilburg und ihren Gefühlen für Gero zwar nicht ganz entziehen kann, aber im Gegensatz zu vielen anderen Heilbürgern kritisch bleibt und gewisse Ungereimtheiten nicht einfach hinnimmt.

Außer den bereits bekannten Charakteren lernen wir natürlich gemeinsam mit Mirjam noch einige weitere Bewohner der Heilburg kennen. Mit dem Schleusenwärter Thorben habe ich übrigens in diesem Teil meinen eindeutigen Lieblingscharakter gefunden. Mir gefällt seine ruhige, bedächtige und intelligente Art. Er ist aufmerksam, verurteilt offenbar niemanden und ist mir einfach wahnsinnig sympathisch geworden. Ich hoffe, er wird auch im letzten Teil eine wichtige Rolle spielen.

Als immer spannender empfinde ich auch die Rolle von Heilverkünder Benjamin. Ich weiß einfach immer noch nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Runa Winacht schafft es, dass ich immer wieder zwischen Sympathie und Antipathie hin- und herschwanke was ihn anbelangt. Kann Mirjam ihm trauen? Silvas – Goldmaries – Rolle ist mir auch nach wie vor unklar, obwohl ich bei ihr sicher bin, dass es klug wäre Vorsicht walten zu lassen.

Auch wenn ich weiß, dass einige Leser mit dem Schreibstil der Autorin ein wenig hadern, mir liegt er sehr und ich empfinde ihn als angenehm und vor allem gut der Geschichte angepasst. Nur eine einzige Szene hätte diesmal für meinen Geschmack etwas kürzer sein dürfen, aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

Da es sich um den mittleren Teil der Heilburg-Trilogie handelt, bleiben noch immer viele Fragen offen – vor allem der Fluch der Goldmarie interessiert mich brennend, da besagte Goldmarie bislang immer noch recht zurückhaltend ist. Es bleibt also spannend und ich freue mich ungemein auf den letzten Teil, um zu sehen, wie sich alles klärt und mit welchen meiner Spekulationen ich richtig (oder auch falsch) liege.

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