Mittwoch, 28. November 2018

Echo Killer

von Christi Daugherty




  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (23. Oktober 2018)
  • ISBN-13: 978-3499273360
  • Genre: Thriller






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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!


Eine Frau Mitte dreißig, nackt und erstochen auf dem Küchenboden – aufgefunden von ihrer 12-jährigen Tochter. Die Polizeireporterin Harper McClain war selbst in genau dieser Situation, denn auch sie hat ihre Mutter mit 12 Jahren ermordet aufgefunden. Das Ganze ist fünfzehn Jahre her und seitdem quält sie der Gedanke, das der Killer noch auf freiem Fuß ist. Nun scheint er wieder zugeschlagen zu haben, denn der Tatort sieht haargenau gleich aus, es gibt keine Fingerabdrücke, keine DNA, keine Spuren. Harper ist entschlossen, die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen.

Für ein Debüt war der Thriller gut und spannend geschrieben. Christi Daugherty hat hier eine gelungene Kulisse für ihren ersten Fall geschrieben und auch wenn es hier nicht um mehrere Opfer geht, ist die Geschichte toll.
Ich mag Thrillern, bei denen es gerne viele Opfer, viel Blut und grausige Details geben darf. Dies war hier nicht gegeben, denn er zielt auf die Aufklärung der beiden Morde.
Dennoch fand ich auch diesen Thriller sehr packend und mitreißend. Ich weiß nicht, wie es die Autorin geschafft hat, aber ich hatte trotz der wenigen Opfer meinen Spaß mit dem Buch.
Zu Beginn brauchte das Buch etwas, um mich vollends mitzureißen, spätestens ab Seite 90 war dieser aber der Fall und das Buch hat sich sehr fließend lesen lassen.
Es war immer genau die richtige Menge an Puzzleteilen, die sich nach und nach zusammengefügt haben und einen bei der Stange gehalten haben. Die Verbissenheit von Harper, endlich herauszufinden, wer der Täter ist, war nachvollziehbar dargestellt. Sie war mir sehr sympathisch, ihr Kampf um Gerechtigkeit, ihr Vorpreschen, teils auch mit nicht immer legalen Mitteln und ihr Mitgefühl gegenüber der Tochter vom Opfer, waren jederzeit authentisch aufgezeigt.
Ihre Ermittlungen und Nachforschungen waren fesselnd und man fieberte jede Seite mehr mit. Man wollte zu jedem Zeitpunkt wissen, was es für neue Erkenntnisse gibt und welche im Sande verlaufen.

Die Story war nach einem langsamen Start fesselnd und mit dem spannenden Verwirrspiel bis zum Ende mitreißend. Einen Cliffhanger verspricht eine Fortsetzung, die ich auch gerne wieder lesen würde.

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