Donnerstag, 14. Februar 2019

Untermieter im Kopf




  • Autorin: Angela Suter
  • Seitenzahl: 96 Seiten
  • Verlag: Münsterverlag
  • ISBN-13: 978-3905896886
  • Genre: Roman
Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)   

Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt,   dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!





INHALT:

Emma hat eine gutartige Zyste im Gehirn und muss regelmäßig nach Zürich in die Neurochirurgie. Die Kontrolltermine sind nicht einfach für sie und das Stillliegen im MRT immer wieder ein Horror. Diesmal trifft sie in der Klinik auf Tim. Sein fein-zynischer Humor gefällt ihr. Er wartet auf Emma bis sie ihre Untersuchung geschafft hat und begleitet sie danach auf einem Spaziergang durch die Stadt. Emma und Tim verstehen sich sehr gut und machen aus, dass Tim sie zum nächsten Termin begleiten wird.

Einige Monate später ist es wieder soweit und Emma macht sich auf den Weg zum nächsten Kontrolltermin. Mit Tim hatte sie keinen Kontakt mehr, aber sie ist sich sicher, dass er den Termin nicht vergessen hat. Emma meistert ihre Untersuchung mit Leichtigkeit und freut sich auf das Wiedersehen. Doch am Treffpunkt erwartet sie nur Tims bester Freund Daniel. Er möchte das sie ihn begleitet, denn es wäre alles vorbereitet…

MEINUNG:

Mit dem Schreibstil musste ich leider erst einmal warm werden. Mir haben hier die Satzzeichen der wörtlichen Rede gefehlt – das hat mich ziemlich irritiert. Aber die Geschichte von Emma und Tom konnte mich wirklich überzeugen.

Emma ist eine tapfere Frau, die einen genauen Plan hat, wenn es um ihre Kontrolltermine geht. Als sie Tim kennenlernt, verändert sich ihr Denken. Ich fand es schön, als man erfahren hat, dass sie ihr Leben neu gestaltet.
Tim hat eine tolle Menschenkenntnis und hat Emma genau durchschaut. Bei dem Spaziergang hat er ihr zugehört und auch zwischen den Zeilen so einiges von Emma erfahren. Das fand ich sehr bemerkenswert, wie gut er Emma kannte, obwohl sie sich nur an diesem einen Tag gesehen hatten.

Daniel ist ein toller bester Freund. So einen Freund sollte jeder an seiner Seite haben. Der Abschnitt mit ihm hat mir sehr gut gefallen. Der war so berührend und emotional, dass ich oft einen Kloss im Hals hatte.

Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt sagen, denn mit 96 Seiten ist dieses Buch doch recht dünn. Da würde ich einfach zu viel verraten.
Die Geschichte berührt und lädt den Leser ein, Emma ein kleines Stück ihres Lebens zu begleiten.

FAZIT:

Eine schöne, emotionale Novelle.

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