Freitag, 12. April 2019

Im Zeichen der Katze


  • Autorin: Anne Nattermann
  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Independently published
  • ISBN-13: 978-1796650716
  • Genre: Fantasy

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)    
Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt,   dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!








KLAPPENTEXT:

Eigentlich ist Jungastronomin Karma in die Atacamawüste gekommen, um die Rätsel des Weltalls zu ergründen. Doch als sie auf dem Acutun-Observatorium im chilenischen Hochland ankommt, erweisen sich weder die überholte Technik der Sternwarte noch die alteingesessene Kollegin als sonderlich kooperativ. Nach nicht einmal einer Woche auf Berg Acutun würde Karma am liebsten wieder nach Hause fliegen. Wenn da nicht die Sterne wären – und die herrenlose Hauskatze, die eines Nachts mitten aus dem Nirgendwo vor dem Observatorium auftaucht. Karma begibt sich auf die Spur der Streunerin und stellt bald fest, dass die Herkunft des Tieres nicht das einzige Geheimnis ist, das die lebensfeindliche Steinwüste in ihren kahlen Hängen hütet.

Ein Liebeslied an den menschlichen Forschergeist und unverhoffte Freundschaften.

MEINUNG:

Eine wirklich schöne Novelle, die im Jahr 2023 spielt. "Im Zeichen der Katze" ist der Debütroman von Anne Nattermann.

Karma reist in die Atacamawüste, um dort ihre Kollegin Iryna zu unterstützen. Die zwei Frauen haben von Anfang an einen schlechten Start und verstehen sich nicht so besonders. Aber gerade das hat mir eigentlich gefallen, da mir die Sticheleien wirklich Spaß gemacht haben, denn ich musste immer wieder schmunzeln. Als Iryna für kurze Zeit Heimaturlaub macht, war ich erst einmal traurig. Der neue Mitarbeiter Marco ist für mich eine Randfigur geblieben und ich wurde nicht wirklich mit ihm warm.
Sehr interessant und spannend war das Auftauchen einer Katze im Observatorium. Genau wie Karma habe ich mir die Fragen gestellt: „Was hat es mit der geheimnisvollen Katze in der Wüste auf sich und wo kommt sie her?“ Die Idee der Katze ein Halsband anzuziehen und ihr einen Brief mitzugeben fand ich genial. Dass dadurch eine Brieffreundschaft, mit einer Unbekannten, entsteht, hätte ich aber nicht gedacht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch den Briefwechsel gut aufgebaut. Man erfährt immer wieder eine Kleinigkeit, aber es bleibt bis zum Schluss spannend, wer denn der Briefschreiber ist. Die Auflösung hat mich dann doch überrascht, weil ich damit einfach nicht gerechnet habe.

Alles in allem eine schöne Geschichte, die auch ruhig etwas länger hätte sein können. Mir würde eine Fortsetzung gefallen, denn ich wüsste gerne wie es bei Karma, der Katze und der Unbekannten weitergeht.

FAZIT:

Nette Fantasygeschichte über die Jungastronomin Karma.

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