Dienstag, 13. August 2019

Finley - Frecher Kerl mit Herz


 

  • Autorin: Josie Kju
  • Taschenbuch: 308 Seiten
  • Verlag: BoD
  • ISBN-13: 978-3741250958
  • Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Genre: Jugendbuch

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)    
Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt,   dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!





INHALT:

Finley kann es einfach nicht fassen. Er wird von seinen Eltern aus dem warmen Kalifornien ins kalte Finnland geschickt. Hier soll er wieder zur Vernunft kommen, denn die letzte Zeit hat er ziemlich über die Stränge geschlagen. 
Ab sofort gibt es keine Privatschule, keine ausschweifenden Partys und kein eigenes Auto mehr. Jetzt muss er wieder auf eine staatliche Schule und jeden Tag mit dem Bus fahren.

Auf seiner neuen Schule fällt ihm ein seltsames Mädchen auf. Linnea führt ein geheimnisvolles Leben, lacht nie und lebt sehr zurückgezogen. Finley will unbedingt mehr über sie wissen und versucht langsam ihr Vertrauen zu gewinnen.


MEINUNG:

Finleys Eltern Penelope und Laurie führen in Kalifornien das bekannte Weingut, dass die geliebte Granny der gesamten Tervo Familie vererbt hat. Hier hat Finley alles was man sich wünschen kann, doch seine reichen Freunde sind kein guter Umgang für ihn. So kommt es wie es kommen musste, Finley schlägt über die Stränge und muss nach Finnland. Dass er das nicht in Ordnung findet, kann man ja verstehen. Wer will schon aus dem sonnigen Kalifornien, wo man einfach alles hat, ins kalte Finnland. Aber wer Penelope aus den anderen Bänden kennt, weiß was sie für ein Wirbelwind ist und wenn sie einmal ein Machtwort gesprochen hat, dann gibt es kein Entkommen.

Finley hat sich eigentlich schnell in Finnland eingelebt und möchte unbedingt herausfinden, was das traurige Mädchen für ein Geheimnis hat. Es war schon ziemlich süß zu lesen, wie er sich ins Zeug legt und erst einmal immer wieder bei ihr aneckt. Aber Finley hat ein weiches Herz und Linnea hat es ihm angetan. Warum lacht sie nie? Warum hat sie nie Zeit? Und warum trägt sie immer die schweren Einkaufstüten nach Hause? Sie hat es wirklich nicht einfach. Ihr Vater ist krank und muss gepflegt werden. Um genug Geld zu haben, ist ihre Mutter auf ihren Job angewiesen und Linnea versucht natürlich zu unterstützen wo es nur geht. Dadurch hat sie keine Zeit für Freunde und auch die Schule leidet darunter, denn die Hausaufgaben können erst am späten Abend erledigt werden und genug Schlaf bekommt sie auch nicht. Hier prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch wer die Tervos kennt, der weiß, dass sie alles dafür geben Linneas Familie zu helfen. 

Natürlich durften in diesem Roman die liebenswerte Mona und der Rockstar Leevi nicht fehlen. Leevi ist der Patenonkel von Finley und ich muss sagen, ich habe da so einige Gemeinsamkeiten entdeckt. Finley ist genauso ein liebenswerter Kerl wie sein Patenonkel, auch wenn man am Anfang ein anderes Bild von ihm bekommt.

Josie Kju schafft es immer wieder, mich mit ihren Büchern in den Bann zu ziehen. Einmal angefangen lege ich das Buch erst wieder zurück, wenn es ausgelesen ist. Da ist dann immer etwas Enttäuschung und Traurigkeit dabei: „Schon wieder ausgelesen! Und was mache ich jetzt ohne die chaotischen Tervos?“ Natürlich warten, dass es ganz schnell Nachschub gibt. Ich hoffe wirklich, dass die Autorin noch viele weitere Bände schreibt.


FAZIT:

Finley, ist ein frecher Kerl mit einem ganz liebenswerten Herz. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch und hoffe, dass es nicht so lange dauert.

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