Freitag, 4. Oktober 2019

Adrian Blackwell. Im Reich der Schatten (Bd.1)


Sind die Götter noch zu retten?


von Ralf Raabe

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: wortweit-Verlag (1. Oktober 2019)
ISBN: 9783903326002 
empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Genre: Fantasy/ Jugendbuch

Zum Buch

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Vorab Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.



Der Tod seines Vaters überschattet Adrian Blackwells Leben. Seine Mutter kämpft zu sehr mit ihrer eigenen Trauer, als dass sie ihrem Sohn eine Stütze wäre, daher muss Adrian sich um all die alltäglichen Dinge kümmern. Sein Leben gerät noch mehr aus den Fugen, als er auf einen alten, scheinbar obdachlosen Mann trifft, der behauptet Odin, der Göttervater, zu sein und Adrians Hilfe zu brauchen. Adrian müsse unbedingt das letzte Notizbuch seines Vaters finden, um Asgard und die Götter zu retten.

Zwischen die Fronten geraten – den mit einem Mal macht auch der Fenriswolf Jagd auf ihn – führt Adrians Suche ihn hinab bis in Hels Totenreich, wo er eine schwerwiegende Entscheidung treffen muss. Ob die Götter nun überhaupt noch eine Chance haben oder ist ihr Untergang unvermeidlich?

„Im Reich der Schatten“ ist der Auftakt zu einer spannenden und fantasievollen Reihe, in der es um nichts Geringeres geht, als die Rettung der Götter Asgards. Da ich mich zwar bei Weitem nicht so gut in den nordischen Götter- und Heldensagen auskenne wie Adrian und sein Vater, sie aber dennoch spannend finde und viele davon gelesen habe, konnte ich an diesem Buch nicht vorbeigehen.

Adrian ist ein sympathischer Protagonist, der zwar genau wusste, dass sich sein Vater mit der nordischen Mythologie befasste, aber für ihn waren es immer nur Sagen, nicht die Wirklichkeit. Wer glaubt schon tatsächlich an Odin und Thor, die Midgardschlange und die Götterdämmerung? Daher ist er auch sehr skeptisch, als der verwahrloste, alte Mann behauptet Odin zu sein. Doch schneller als ihm lieb ist, ist klar, dass es die Götter gibt – zumindest noch einige von ihnen – und auch Fenris ist äußerst lebendig. Eine spannende Suche beginnt, die Adrian auch seinem Vater noch einmal näherbringt.

Die Einbettung der Götter und Sagen ist dem Autor Ralf Raabe wunderbar gelungen. Geschickt verwebt er sie mit Adrians Geschichte und ich bin sehr gespannt, wie die Rettung Asgards aussehen wird – denn ich bin überzeugt, dass es am Ende der Reihe ein Happy End geben wird. Nur wie dieses Ende aussehen könnte, da habe ich noch keine Idee.

Neben Adrian mochte ich besonders Alison und Bo. Ich würde mich freuen, wenn es wirklich zwischen Adrian und Alison funken würde. Was Bo anbelangt, hatte ich ja erst Sorge, dass sie Alison Konkurrenz machen wird. Immerhin fasziniert sie Adrian. Ob sie tatsächlich nach Neuseeland geht oder treffen wir sie in einem der weiteren Bände wieder? Ich hoffe es, ihre Figur ist spannend und schwer zu durchschauen.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass mich der Auftaktband überzeugt hat und ich mich auf weitere Abenteuer freue. Ich bin sicher, Ralf Raabe hat noch so einige spannende und kreative Ideen auf Lager.

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