Sonntag, 20. Oktober 2019

Arthur und der schreckliche Scheuch

von Jenny McLachlan



  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Dragonfly (16. September 2019)
  • ISBN-13: 978-3748800064
  • empfohlenes Alter: 8 - 11 Jahre
  • Genre: Kinderbuch Fantasy


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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!
 
Arthur ist davon überzeugt, einen Zauberer auf dem Dachboden seines Opas entdeckt zu haben, doch seine Zwillingsschwester Rose lacht ihn nur aus. Als auf einmal ihr Opa verschwunden ist und auch Arthur sich auf den Weg nach Arro, einem Fantasieland aus ihrer Kindheit, macht, muss Rose einsehen, dass es Arro doch gibt. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit, um ihren Opa aus dem Krähennest zu befreien und zu verhindern, dass Kreuch ihn in eine Scheuche verwandelt.

Arthur und Rose sind zu Beginn kein Zwillingspaar, das miteinander harmoniert. Rose ist von der Entwicklung schon weiter weg vom Kindsein, Arthur kann sich noch eher mit der Welt Arro arrangieren.
Der Weg ins Fantasieland ist ähnlich wie bei Narnia, über ein Möbelstück und schwupps kann das Abenteuer starten.
Das Land ist sehr fantasievoll gestaltet, genau wie man es von einem ausgedachten Ort erwartet. Der Ideenreichtum der Autorin ist überragend und perfekt auf die jungen Leser abgestimmt. Die Örtlichkeiten mit ihren ganz besonderen Namen, wie das Meer ohne Boden oder den Ort Ende, waren mindestens genauso super, wie auch die magischen Gefährten, die die Zwillinge begleiten. Allen voran Min (halb Ninja, halb Magier), der so unendlich froh ist, als Arthur endlich wieder nach Arro kommt, denn es zerbricht langsam. Aber Min ist nicht der Einzige, nein, da wären auch noch das Schaukelpferd Prosecco oder die Drachen Kokelores und Vlad und natürlich der Bösewicht Scheuch und viele andere.
Es macht sehr viel Spaß die Geschichte zu lesen und auch zum Vorlesen ist sie super. Man konnte zu den verschiedenen Bereichen des Landes vordringen, durfte immer mit lustigen Sprüchen rechnen, aber auch die Spannung und ein kleiner Gruselfaktor kamen garantiert nicht zu kurz. Es war eine hervorragende Balance.
Der Schreibstil war gut für die jüngeren Leser geeignet und ist auch beim Vorlesen kein Problem, ausgenommen die Geheimsprache für die Drachen.
Einziger Kritikpunkt war, dass es zu Beginn etwas zu lange gedauert hat, bis es wirklich losging und uns die Vorgeschichte so zu viel Raum eingenommen hat.

Meinung meines Sohnes:
Die Geschichte war sehr einfallsreich und hat mir Spaß gemacht. Die Namen für die verschiedenen Orte oder magischen Begleiter waren oft total witzig. Ich fand es gut.

Fantasievolle Welt, die vor Einfallsreichtum nur so strotzt. Witzig, spannend und ein kleines bisschen gruselig. Wir können das Buch sehr gerne weiterempfehlen, auch super zum Vorlesen geeignet.

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