Dienstag, 8. Oktober 2019

Die Senioren-Soko: Eselalarm (Fall1)

Warmherzig und humorvoll


von Pebby Art

Taschenbuch: 178 Seiten
Verlag: Independently published (September 2019)
ISBN: 9781694110152
Genre: Roman/ Krimi


Leseprobe

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)
Vorab Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.



Oma Greismann ist zurück und mit ihr Klausmüller – oder eben nicht. Denn genau da liegt das Problem: der (lebendige?) Stoffesel ist verschwunden. Dabei ist er doch nur geliehen und leistet Oma Greismann im Altenheim Gesellschaft. Während Tochter Frauke im Zimmer ihrer Mutter sucht, gründet Elfriede Greismann mit einigen weiteren Bewohner die Senioren-Soko und versucht, dem Esel auf die Spur zu kommen. Womöglich ist Klausmüller ja auch gar nicht mehr im Altenheim? Kurzerhand wird die Suche ausgeweitet und Frauke muss den ein oder anderen Fahrdienst übernehmen.

Dabei hat sie auch außerhalb der Suche einiges zu tun. Zum einen wohnt inzwischen Oma Greismanns Bobtailhündin Tessa bei ihr, zum anderen hat sie mit einem Spanischkurs begonnen und sie hätte nichts dagegen, dass Herz ihres Lehrers zu erobern.

Nachdem mich bereits Pebby Arts Kinderbücher rund um den Stoffesel Klausmüller begeistert haben, habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen gefreut und war zugleich äußerst gespannt, ob es auch als Roman für Erwachsene funktioniert. Soviel schon einmal vorweg: es funktioniert perfekt. Der Schreibstil ist ebenso wie bei den Kinderbüchern wunderbar mitreißend und ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen.

Der Einstieg in den Roman ist amüsant und äußerst turbulent. Fraukes und Tessas Spaziergang zu Beginn hatte ich ebenso klar vor Augen, wie ihr verspätetes Erscheinen im Sprachkurs. Auch von den Senioren hatte ich sofort ein klares Bild. Oma Greismann ist wie eh und je. Eine wunderbar liebenswerte alte Dame, die zwar gerne das ein oder andere durcheinanderbringt und deren Gedächtnis nicht mehr ganz so zuverlässig ist, wie es einmal war, die es aber faustdick hinter den Ohren hat. Ihre Tochter Frauke fühlt sich sicherlich manchmal von ihr überfahren, aber man merkt trotz aller Schwierigkeiten die gegenseitige Zuneigung.

Die übrigen Mitglieder der Soko haben ebenfalls ihre Eigenarten. Sie sind eine bunte Truppe, die im Laufe der Ermittlungen immer mehr zusammenwächst und bei der ich gar nicht anders konnte, als alle ins Herz zu schließen. Gerne würde ich von den einzelnen Lebensgeschichten noch viel mehr erfahren.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mitzuerleben, wie aus den Senioren eine eingeschworene Gemeinschaft wird. Ich musste schmunzeln und lachen, es gab Momente, die mir wirklich zu Herzen gingen, und natürlich stand auch immer die Frage im Raum, ob Oma Greismann ihren Klausmüller am Ende wieder in die Arme schließen kann.

Den Handlungsstrang um Frauke und ihren Spanischlehrer verwebt Pebby Art geschickt mit der Eselssuche, so dass ein harmonisches Ganzes entstanden ist.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass mich Pebby Arts warmherzige Geschichte bestens amüsiert und unterhalten hat und dass ich hoffe, dass es ein Wiedersehen mit der Senioren-Soko (und Klausmüller?) geben wird.




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