Montag, 27. Januar 2020

Wo sich die Sterne spiegeln


Eine warmherzige und wunderschöne Familiengeschichte


von Susan Mallery

Broschiert: 464 Seiten
Verlag: HarperCollins (September 2019)
ISBN: 9783959673037


Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) Vorab Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.



Albertos einziger Enkel Malcolm hat längst die Geschäfte des florierenden Familienunternehmens übernommen, doch seit neuestem fordert seine Familie mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Bis vor wenigen Wochen wussten weder Malcolm noch sein Großvater, dass Malcom noch zwei Halbschwestern hat, doch Großvater Alberto hat die beiden ausfindig gemacht und heim in den Schoß der kleinen Familie geholt.

Die zwölfjährige Keira kann kaum glauben, dass sie nicht mehr in einer Pflegefamilie wohnen muss und hat Angst, dass alles nur ein schöner Traum ist. Sie möchte unbedingt dazugehören. Malcom ist zunächst reichlich überfordert und weiß nicht, wie er mit Keira umgehen soll.
Dafür haben die Halbschwestern Keira und Callie sofort einen Draht zueinander. Callie ist Mitte zwanzig und hielt sich nach einem schweren Fehler in ihrer Jugend mit verschiedenen Jobs über Wasser. Der Umzug nach Seattle könnte für sie den erhofften Neuanfang bedeuten. Nur zu gerne möchte sie ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen.

Der englische Originaltitel lautet: „When we found home“. Dieser passt meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte. Denn genau darum geht es: ein Zuhause zu finden. Einen Ort, der wirklich Heimat ist, wo man sich wohlfühlt, mit sich selbst und mit seinen Lieben. Malcolm, Keira und Callie werden nach und nach zu einer richtigen Familie. Nachdem sie bis vor kurzem nichts voneinander wussten, geht das natürlich nicht von heute auf morgen, doch allmählich finden sie eine gemeinsame Ebene und erkennen, dass sie sich wunderbar ergänzen. Dass es auf dem Weg dahin zu den ein oder anderen Missverständnissen und Schwierigkeiten kommt, ist ganz normal und die Entwicklungen wirken alle ganz natürlich.

Susan Mallery erzählt uns eine warmherzige und gefühlvolle Familiengeschichte mit liebenswerten Charakteren. Jeder hat seine Eigenheiten und Fehler, doch ich mochte sie alle drei gleichermaßen, auch wenn mir vor allem Keira ans Herz gewachsen ist.

Neben der Familienzusammenführung gibt es auch eine beziehungsweise sogar zwei schöne Liebesgeschichten. Wer da allerdings wen kennenlernt, werde ich euch nicht verraten. Um das herauszufinden werdet ihr das Buch leider(?) selber lesen müssen.

Insgesamt einfach ein wunderschöner Familienroman, der mich gut unterhalten hat, bei dem ich mit den Charakteren mitgehofft und mitgelitten habe und der mich am Ende mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat. Für mich ist das einzige Manko – das aber natürlich nicht in meine Bewertung miteinfließt – der deutsche Titel, da er leider keinen Bezug zum Inhalt hat, was ich sehr schade finde.

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