Donnerstag, 11. Juni 2020

Das Dorf (Finsterzeit 1)

von Sandra Toth



Genre: Dystopie, Fantasy
Verlag: FeuerWerke Verlag
ISBN Taschenbuch: 978-3-945362-75-4



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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!

Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende spaltet das Land in Arm und Reich, das Stromnetz ist zusammengebrochen. Alles hat sich verändert, Hunger, Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung und alle auf der Flucht. Doch wo soll man hin? Thomas kennt einen Ort, sein Großvater hat eine Festung gebaut, die Schutz und Sicherheit verspricht. Diesen Ort wollen sie erreichen. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Viktor und sein Dorf, das Sicherheit bringt. Doch die einzige Hoffnung aller Überlebenden wird das Erreichen der Festung sein.

 

Ich mag dystopische Storys und diese scheint nicht weit hergeholt zu sein. Ein Stromnetz, dass zusammenbricht und die daraus resultierenden Kämpfe, Morde und der Hunger sind realistisch.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen beschrieben, was den ganzen Verlauf für den Leser noch klarer werden lässt.

Lara und Thomas kämpfen sich durch diese Welt und versuchen unbedingt zur Festung von Thomas Opa zu kommen. Doch der Weg ist hart und Gefahren lauern überall. Als sie auf Viktor und das Dorf treffen haben sie das erste Mal wieder so etwas wie Hoffnung. Doch durchlaufen beide eine Entwicklung. Lara wächst über sich hinaus. Thomas zeigt noch mehr, was in ihm steckt und man fragt sich, wo seine Entwicklung noch hingeht.

Walter, lebt zuerst mit seiner Frau und Familie in der Festung, doch sein Vater ist hart und er kann sich nicht mit seinen Ansichten arrangieren. Nach einem Vorfall landet er schwer verletzt vor den Mauern und wird von Viktors Leuten gefunden und ins Dorf gebracht.

Viktor erzählt die Geschichte des Dorfes und er ist für mich ein äußerst sympathischer Anführer, da er gerecht handelt und für ihn alle auf einem Niveau sind. Jeder ist gleich viel wert und dennoch gibt es das Problem, wie sie über den Winter kommen sollen.

Kaum hatte ich das Buch angefangen, war ich schon bei der Hälfte und habe auch den Rest viel zu schnell fertiggelesen. Der Schreibstil war toll und auch die Spannung innerhalb der Geschichte war super. Obwohl hier nicht ein Ereignis das nächste ablöst und es auch ruhigere Passagen gibt, war es so genial, dass man regelrecht durch die Seiten geflogen ist. Man konnte die Beklemmung über das Verhalten von manchen Personen spüren und die Angst war in so vielen Momenten wahrnehmbar.

Auch wie schnell Menschen sich in solch einer Ausnahmesituation verhalten ist nachvollziehbar und dass es auch dann noch Gute und Böse geben kann, war realistisch. Mich hat das Buch in seinen Bann gezogen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Story und auch die verschiedenen Persönlichkeiten noch entwickeln.

 

Realistische Story, die perfekt in Szene gesetzt wurde und einen durch die Seiten fliegen lässt. Unbedingte Leseempfehlung!

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