Mittwoch, 26. August 2020

Alles was ich an dir Liebe

  • Autorin: Sajni Patel
  • Seitenzahl: 452 Seiten
  • Verlag: dp Verlag
  • ISBN-13: 978-3968171555
  • Genre: Liebesroman 

  • Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG)    
    Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt,   dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!

 

 

 

 

 

INHALT:

Die erfolgreiche Biochemikerin Liya ist glücklicher Single und möchte das eigentlich auch bleiben. Sie hat gerade erst eine bessere Stelle in ihrer Firma angenommen, als sie erfährt, dass die Firma kurz vor der Schließung steht. Als wäre das nicht genug, laden ihre Eltern sie auch noch auf eine Dinnerparty ein, bei der sie ihren zukünftigen Ehemann kennenlernen soll. Doch Liya flüchtet aus der Hintertür, denn auf einen Ehemann und eine arrangierte Hochzeit hat sie wirklich keine Lust. Dumm nur, dass sie bei ihrer Flucht ausgerechnet mit dem Heiratskandidaten Jay zusammenstößt und das er auch noch der Anwalt ist, der ihre Firma retten soll. Liya ist alles andere als begeistert, aber auch Jay findet es nicht toll, dass er Liya wiedersieht. Hat sie doch bei ihrer Flucht nicht nur ihn, sondern auch seine geliebte Mutter gedemütigt. Jay ist es auch nicht gewohnt, dass eine Frau vor ihm wegläuft.

Als bei ihrer Zusammenarbeit plötzlich die Funken sprühen, ist Liya mit der neuen Situation ziemlich überfordert. Sie kann sich einfach nicht mit Jay einlassen … was soll seine Familie und er über sie denken, wenn sie die Wahrheit erfahren. Für eine neue Beziehung müsste sie sich ihrer Vergangenheit stellen und das kann sie einfach nicht.

Wird Liya wieder davonlaufen oder gibt sie Jay eine Chance?

MEINUNG:

Jay und Liya haben mir direkt gefallen und die ständigen Zickereien fand ich einfach klasse. Das hat den Roman aufgelockert und man wollte einfach mehr von den beiden lesen.

Ich fand es auf der einen Seite sehr interessant etwas über die indischen Traditionen zu lesen, auf der anderen Seite tat mir Liya wirklich leid.  Bewundernswert fand ich, dass Sie ihrem Vater die Stirn geboten hat, auch wenn es hieß, dass sie immer wieder mit ihm aneckte. Den Vater mochte ich überhaupt nicht. Er war sehr streng und man merkte beim Lesen immer wieder, dass seine Frau ziemliche Angst vor ihm hatte. Aber nicht nur ihre Vater machte Liya das Leben schwer, sondern eigentlich die ganze Gemeinde. Man hat viel über sie gelästert und sie eigentlich nicht akzeptiert. Warum das so ist und was man ihr vorwirft, möchte ich hier eigentlich nicht verraten.

Jay war einfach zauberhaft. Er hat sich von der taffen Liya nicht einschüchtern lassen und hat wirklich sehr um sie gekämpft. Das fand ich einfach toll. Auch das Gerede über sie hat weder ihn noch seine Familie gestört. Sie haben sich ihr eigenes Bild von ihr gemacht und sie von ihrer wahren Seite gesehen.

„Alles was ich an dir liebe“ ist ein Roman bei dem man mitfiebert, schmunzelt und mit Liya mitleidet. Einziger Kritikpunkt sind die vielen indischen Begriffe, die leider auch nicht erklärt wurden.

FAZIT:

Da die indischen Begriffe nicht erklärt wurden gibt es von mir leider einen Stern Abzug. Ansonsten eine wirklich schöne Geschichte, die sich schnell lesen lässt.

 

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