Samstag, 21. August 2021

Nichts als Staub

Spannender Auftakt

 

von Alexander Hartung

 
Verlag: ‎Edition M (August 2021)
Taschenbuch: ‏ 286Seiten
ISBN: 9782496708813
Genre: Thriller

 

Werbung (gemäß §2 Nr.5 TMG) 
Vorab-Hinweis: Zwar wurde mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung.


Auch wenn Streifenpolizistin Alina Grimm kein gutes Gefühl bei der Sache hat, kann sie nicht anders, als einem Informanten zu folgen. Doch statt an Informationen zu einem Mord zu gelangen, gerät sie in eine Falle. Wegen angeblicher Drogengeschäfte wird sie vom Dienst suspendiert, doch natürlich kann Alina nicht ruhig zu Hause sitzen und darauf warten, dass ihre Anwältin ihre Unschuld beweist, sie nimmt die Sache selbst in die Hand.

Für mich war der erste Band der neuen Alina Grimm-Reihe das erste Buch von Alexander Hartung. Der Einstieg in die Reihe hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn ich noch nie in Hamburg war, so hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mir die Handlungsorte vorzustellen.

Die Protagonistin Alina Grimm mag ihren Job als Streifenpolizistin, doch wie ihr Partner bereits mehr als einmal festgestellt hat, wäre sie als Ermittlerin bei der Mordkommission mindestens ebenso gut aufgehoben. So ist es auch kein Wunder, dass ihre Neugier geweckt wird, als das offenbar vierte Opfer eines Serienmörders gefunden wird. Sie befragt ihre Informanten und nachdem sie in den Hinterhalt geraten ist, hat sie gleich zwei Fälle. Geschickt verbindet Alexander Hartung Alinas Versuch sich selbst zu rehabilitieren mit der Mördersuche.

Die Geschichte beginnt langsam, doch je mehr Puzzleteile Alina zusammensetzen kann, desto schneller und spannender wird sie. Bei ihren Nachforschungen trifft Alina auf Elias, dessen Vergangenheit nur angedeutet wird, und auch Lennart, der Meister der Verkleidungen, wird zu einer unschätzbaren Hilfe. Ich mochte all diese Figuren, auch wenn ich mir ab und an mehr Hintergründe zu den Charakteren gewünscht hätte. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass „Nichts als Staub“ der Auftaktband ist und nicht nur die Charaktere noch viel Zeit haben werden, um sich gegenseitig kennenzulernen, auch wir Leser werden sie mit der Zeit wohl immer besser verstehen können.

Daher kann ich insgesamt nur sagen, dass mir „Nichts als Staub“ gut gefallen hat und ich freue mich schon darauf, wenn es im Mai 2022 mit Alina weitegehen wird.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte beachtet, dass Eure Daten beim Kommentieren für diesen Zweck von Blogger verarbeitet bzw. gespeichert werden müssen.