Freitag, 24. September 2021

Forgotten City

 von Michael Ford

  • Herausgeber ‏ : ‎ Edel Kids Books (5. März 2021)
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 336 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3961291342
  • Lesealter ‏ : ‎ 11 - 13 Jahre
  • Genre : Dystopie 

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Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat keinen Einfluss auf meine nachfolgende Meinung!

Kobi und sein Vater scheinen die einzigen Überlebenden nach einer weltweiten Katastrophe zu sein. Vor einigen Jahren wurde wegen der weltweiten Nahrungsknappheit ein gentechnisch verändertes Hormon namens Waste entwickelt. Binnen kurzer Zeit gerieten Flora und Fauna außer Kontrolle: fleischfressende Würgepflanzen und gigantische Kreaturen zerstörten ganze Städte. Als Kobis Vater verschwindet, macht der Junge sich auf die Suche nach ihm und trifft auf weitere Überlebende. Doch woher kommen sie?

Die Dystopie hatte einen tollen Plot und man wurde zu Beginn direkt in die Handlung geworfen. Man streift mit Kobi durch das Schulgebäude und später durch die Waste verseuchte Welt außerhalb. Man bekommt einen guten Einblick in die bestehenden Lebensverhältnisse und ist selbst am Überlegen, woher die anderen Überlebenden kommen. Schnell wird klar, dass nicht alles so scheint, wie gedacht und als Kobi mit den Anderen mitgeht, landet er an einem Ort, von dem er nie gedacht hätte, dass er existiert. Doch sein Vater ist noch immer verschwunden und was hat es mit den anderen Kindern auf sich?

Kobi war ein Junge mit besonderen Kräften, der auf einmal auf sich allein gestellt war. Man merkt ihm die Verzweiflung darüber, dass sein Vater nicht wieder zurückkommt, an, aber auch seinen Mut, sich auf die Suche nach ihm zu begeben. Er weiß sich selbst einzuschätzen, kann seine Kräfte gut gebrauchen und möchte unbedingt verstehen, was in Healhome läuft.

Die anderen Charaktere waren unterschiedlich, detailliert beschrieben und ich mochte sie.

Der Plot war gut gewählt und was Anderes. Ein Düngemittel, was die Welt und alles was darauf lebt, verändert. Die Ideen, die hier verbaut sind, hätte ich so nicht unbedingt erwartet. Schade fand ich, dass man nicht länger durch das verseuchte Gebiet gestreift ist. Das Gesamtpaket, zusammen mit dem flüssigen Schreibstil, hat mir gut gefallen. Die Spannung war gerade ab der zweiten Hälfte sehr hoch und der Spannungsbogen hat sich dann auch durch das restliche Buch gezogen.

Alles in Allem eine gute Dystopie für jüngere Leser, die aber auch mir so gut gefallen hat, dass ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung. 4 von 5 Sternen!

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